Lobelias Hexenrezepte

Überblick:


  • Aromatherapie und Räucherungen

  • Herstellung von Badeölen

  • Herstellung von Salben

  • Einreibungen, Öle, Packungen

  • Saft, Sirup und Tee gegen Erkältungen

  • Elixiere und Tinkturen

  • Über das Sammeln, Trocknen und die Verwertung von Kräutern

  • Rezepte mit Teebaumöl


  • Hausmittel & Hexenrezepte

    Aromatherapie und Räucherungen
    Schon bei den alten Griechen hieß es: "Das beste Rezept für die Gesundheit besteht darin, dem Gehirn süße Düfte zuzuführen". Und von den Römern ist uns bekannt, dass sie gerne badeten und mit duftenden Ölen verschwenderisch umgingen. Kaiser Nero ließ in seinem Palast sogar ein Röhrensystem installieren, das wohlriechende Düfte ausströmte. Die Römer verbreiteten dieses Wissen um die heilende Wirkung von ätherischen Ölen und Bädern mit der Ausbreitung des Römischen Reiches. Mit ihrem Niedergang, ging auch diese Kultur im Abendland zurück. Die ätherischen Öle wurde dann von den heimkehrenden Kreuzfahrern aus dem Morgenland wieder mitgebracht nach Westeuropa. Und es begann die Zeit der Düfte an den Königshäusern. Üble Gerüche wurden einfach mit wohlriechenden Essenzen übertüncht.
    Heute wird die Aromatherapie angewandt, um Stress und Verspannungen zu lösen. Das ganze Allgemeinbefinden kann durch bestimmte ätherische Öle verbessert werden. Und zwar nicht nur durch das Einatmen der Gerüche, sondern auch durch die Haut - z.B. beim Baden. Durch ihre kleinmolekulare Struktur können ätherische Öle leicht die Haut durchdringen und so ihre Wirkung zur Entfaltung bringen.
    Je nachdem, welche Beschwerden man behandeln will, stehen uns eine Vielzahl von ätherischen Ölen zur Verfügung. Im Prinzip gibt es von allen Pflanzen, die ich auf der Seite Hexenkräuter beschrieben habe, auch die ätherischen Öle. Bei den Ölen gibt es aber auch noch einige ausgefallene Düfte, wie z.B. Patschuli (der Modeduft der 70er Jahre), Sandelholz, Jasmin, Rosenöl oder z.B. Ylang-Ylang (der Liebesduft :-). Ich möchte aber auch nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass ätherische Öle allergische Reaktionen auslösen können. Wer zu Allergien neigt, der sollte damit vorsichtig umgehen.

    Das Räuchern ist von der Wirkung her ganz ähnlich, wie die Duftlampen, die mit ätherischen Ölen gefüllt werden. Wie bei der Aromatherapie soll auch durch das Räuchern das Raumklima verbessert und unsere Nerven stimmuliert werden von einem bestimmten Wirkstoff. Dennoch ist das Räuchern etwas ganz anderes. Es erfordert einen viel größeren Aufwand an Zeit und Geduld. Bis die Räucherkohle entzündet und soweit abgebrannt ist, dass man mit der Räucherung beginnen kann, vergeht einige Zeit. Das Räuchern ist eine Zeremonie und deshalb für Hexen, die Rituale natürlich lieben, besonders geeignet. Und die Räucherungen sind darüberhinaus auch gleichzeitig sakrale Botschaften an den Himmel. Nicht nur die katholische Kirche entzündet Weihrauch, um Gott zu ehren. Auch Hexen ehren ihre Göttinnen durch Räucherungen. Durchaus auch mit Weihrauch. Er ist überhaupt mein Lieblingsduft. Weihrauch reinigt die Atmosphäre, vertreibt böse Geister :-) ... und er riecht einfach himmlisch gut.

    Damit man mit dem Räuchern beginnen kann, benötigt man als
    Grundausstattung:
    eine feuerfeste Schale
    etwas Sand
    Räucherkohle
    und eine Pinzette (damit man die heiße Kohle anfassen kann)

    Die entzündete Kohle wird in die mit Sand gefüllte Schale gelegt und soweit abgebrannt, bis sie nur noch glimmt.
    Zum Räuchern eignen sich getrocknete Rosenblätter, Lavendel, Beifuss, Mayoran und überhaupt die meisten Kräuter in getrockneter Form oder aber man besorgt sich fertige Räuchermischungen (in Teeläden und Esoterikläden erhältlich).
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    Herstellung von Badeölen

    Meine Badeöle mache ich seit Jahren selbst. Sie sind auch bei empfindlicher Haut sehr gut zu vertragen. Und selbst ein tägliches Bad schadet der Haut nicht. (Eventuelle Allergeien gegen bestimmet ätherische Öle natürlich ausgenommen!) Als Ölgrundlage verwende ich fast immer kaltgepresstes Olivenöl. Meiner Meinung nach gibt es kein besseres Öl für die Haut. Wer das aber nicht mag, kann das Olivenöl auch durch Sonnenblumenöl oder Distelöl ersetzen. Ein wirklich gutes und preiswertes Olivenöl bekommt man bei der Supermarkt-Kette mit den 4 Buchstaben, bei der es auch ab und an Computer zum Spottpreis gibt :-) Ein wenig Chemie brauchen auch Hexen, damit sich das Öl auch mit dem Wasser verbindet, ansonsten würde es in großen Fettaugen auf der Wasseroberfläche schwimmen. Als Emulgator benutze ich Mulsifan, das es z.B. in Hobbythekläden gibt. Die ätherischen Öle richten sich nach den eigenen Duftvorlieben oder aber auch nach dem Beschwerdebild. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt, die eigene persönliche Lieblingsmischung herauszufinden. Ein solches Wannenbad ist immer gut für die Haut, für die Gesundheit und ganz besonders auch für die Psyche.

    An dieser Stelle möchte ich mich bei meiner Freundin Andrea bedanken, die mir die chemischen Komponenten für meine Badeöle und Salben nähergebracht hat. Tja, wenn sich Chemikerinnen und Hexen zusammentun ... dann kommen dabei gute Rezepte raus!!!

    Nachzulesen sind die Grundrezepte für die Badeöle auch in den Büchern und den Materialien der "Hobbythek" - wobei die Kreationen natürlich von mir ganz persönlich abgewandelt sind.


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    Basisrezept für Ölbäder

    80 ml Olivenöl
    10 ml Mulsifan
    10 ml ätherische Öle (Mischungen siehe unten)

    Dieses Öl von insgesammt 100 ml ist ausreichend für ca. 5-6 Vollbäder. Wer für nur 1 Bad mischen will, der müsste dann in Kleinstmengen das herstellen, was unrentabel wäre, denn die Öle halten ca. 1/4 Jahr. Das bitte bei den Rezepten beachten und nicht die gesamten Menge in ein einziges Vollbad kippen!

    Mit dieser Mischung lässt sich jedes beliebige Badeöl herstellen.
    Die nachfolgenden Badeölmischungen beziehen sich immer auf die Herstellung von 100 ml Badeöl.

    Bei allem Rezepten, die ätherische Öle verwenden, sollte man immer zuerst austesten, ob man allergische Reaktionen gegen irgendeins der Öle hat - dann darf man diese natürlich nicht verweden.

    Da man oft weiß, welche Duftnoten der eigene Lieblingsduft enthält, kann man sich auch bei der Herstellung des persönlichen Badeöls solcher Komponenten bedienen. Die zu verwendenden ätherischen Öle sind ja das Spiegelbild einer Pflanze, nur sind sie eben hochkonzentriert. Deshalb sollten die Öle auch verdünnt und dezent verwendet werden.

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    Beruhigungsbad


    Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

    5 ml Lavendelöl
    5 ml Melissenöl

    Dieses Bad hat eine beruhigende Wirkung und ist gut, wenn man unter Einschlafproblemen leidet oder stark unter Stress steht.
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    Erkältungsbad

    Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

    zu gleichen Teilen
    - Eukalyptusöl
    - Fichtennadelöl
    - Thymianöl
    - Rosmarinöl
    - Pfefferminzöl (damit ist NICHT das JAPANISCHE HEILPFLANZENÖL gemeint!!! Dieses ist viel zu streng für Badezusätze und könnte zu Verbrennungen führen!)

    Die durchblutungsfördernde Wirkung dieser ätherischen Öle wärmt die Haut und gleichzeitig wird durch den Duft die Atmung erleichtert. Ein Bad für alle Triefnasen!
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    Lobelias Hexenbad

    Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

    zu gleichen Teilen
    - Eukalyptusöl
    - Rosmarinöl
    - Kampferöl

    Diese Mischung ist so warm und besänftigend, dass man unwillkürlich tief durchatmet, die Augen schließt und sich entspannt. Besonders im Winter zu empfehlen, wenn die Haut zuwenig Sonnenlicht abbekommt und daduch empfindlich ist. Es lockert die Muskulatur, befreit die Atemwege und ist ganz einfach mein Lieblingsbad! Wenn dann die Haut leicht anfängt zu kribbeln, sollte man sich kaum abtrocknen, sondern in einen Bademantel hüllen, damit die Öle der Haut erhalten bleiben und ein paar Minuten ausruhen.
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    Liebesbad

    Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

    6 ml Sandelholzöl
    3 ml Ylang-Ylang
    1 ml Jasminöl

    Die aphrodisierende Wirkung von Sandelholz und Ylang-Ylang macht unwiderstehlich :-)
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    Bad gegen den Trennungsschmerz

    Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

    6 ml Muskatellersalbei
    2 ml Bergamotte
    2 ml Ylang-Ylang

    Nach diesem Bad ist der treulose Liebhaber schnell vergessen! Bergamotte stimmuliert unsere Sonnenenergien, ist aufheiternd und aktivierend. Genau das Richtige, um tragische Moment ein bisschen aufzufangen.
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    Vollmondbad

    Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

    4 ml Sandelholz
    3 ml Hyazinthe
    3 ml Rose

    Für berauschende Vollmondnächte. Der Duft ist verlockend und verführerisch.
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    Das ultimative Verführungsbad

    Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

    2 ml schwarzer Pfeffer
    6 ml Muskatellersalbei
    2 ml Jasim

    Mit diesen Zutaten müßte eigentlich jede Verführung gelingen ... das Problem könnte allenfalls darin bestehen, wie krieg ich die/den Angebetete(n) überhaupt erst in die Badewanne? :-)
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    Badeöl für die Seele

    Dieses Rezept wurde mir von Susanna geschickt, wofür ich mich hier bei ihr herzlich bedanken möchte!!!

    Dieses Badeöl ist unheimlich entspannend und öffnet die Sinne. Als Basis nehme man eine Mischung (aus gleichen Teilen oder wie es einem gefällt - ich selbst bin halt ein Anhänger von preiswertem Olivenöl :-) von

    - Mandelöl und
    - Olivenöl
    - und dann noch ein wenig Johanniskrautöl aus eigener Herstellung dazugeben

    Zu gleichen Teilen dann die ätherischen Öle

    - Sandelholz
    - Benzoe Siam
    sowie 1/2 Teil Jasmin
    und ein 1/4 Teil Bergamotte

    Benzoe Siam kann auch gegen das Chei-white-Öl (erhältlich in Hobbythekläden) ausgetauscht werden.
    Dieses Badeöl ist gut gegen Schlafstörungen und Verspannungen seelischer Art.
    Ohne Emulgator kann es auch sehr gut als Massageöl verwendet werden. Als Badeöl würde ich persönlich noch Mulsifan (oder einen anderen Emulgator) dazugeben, damit es sich im Wasser lösen kann.
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    Herstellung von Salben


    Dazu müssen wir jetzt die Hexenkessel aber richtig anfeuern, denn hier kommen wir nicht ohne Köchelei auf dem Herd aus.
    Die Ringelblumensalbe ist meine Lieblingssalbe und ich stelle sie in zwei verschiedenen Qualitäten her. Für die einfacherer Qualität nehme ich als Salbenbasis Melkfett. Dafür besorge ich mir das absolut von Duft- und Zusatzstoffen freie, original Schweizer Melkfett. Dennoch ist Melkfett letztendlich (genauso wie auch Vaseline) ein Abfallprodukt der Erdölgewinnung. Und diese Salbenbasis ist deshalb auch eher für die einfache Hautpflege geeignet. (Pflege von rauher Haut an Ellenbogen oder Füßen etc.). Das Melkfett kann auch durch Schweinefett ersetzt werden. Für die spezielle Anwendung bei Verletzungen oder Hauterkrankungen stelle ich eine Salbe auf Olivenölbasis her. Kühl und dunkel aufbewahrt sind die Salben alle ca. ein Jahr haltbar.
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    Ringelblumensalbe

    siehe auch: Ringelblume
    500 g Melkfett
    2 gehäufte Doppelhände Ringelblumen
    Das Melkfett wird so erhitzt, als ob man ein Schnitzel braten wollte. In dieses heiße Fett gibt man die kleingeschnittenen Ringelblumenblüten (eventuell auch Blätter, wenn man nicht genug Blüten hat). Man läßt das Fett aufschäumen (deshalb einen hohen Topf verwenden!) und zieht es dann vom Herd. Zugedeckt läßt man alles einen Tag stehen. Am nächsten Tag erwärmt man das Fett leicht und filtert es durch ein Leinentuch in vorbereitete saubere Cremetigel.
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    Ringelblumensalbe - beste Qualität

    250 ml Olivenöl
    50 g Bienenwachs
    50 g Sheabutter oder Kakaubutter (oder auch gemischt)
    5 Tr. Vitamin E-Acetat

    2 Hände voll Ringelblumenblüten, kleingehackt

    Diese Zutaten werden in einem Behälter ins Wasserbad gestellt und bei 70°C vorsichtig im Wasserbad aufgeschmolzen. Das Vitamin E-Acetat wird erst in der Abkühlphase dazugegeben. (Es verhindert, dass das Öl ranzig wird). Die fertige Fettphase wird in einem Topf erhitzt, die Ringelblumen werden dazugegeben. Nach dem Aufschäumen vom Herd ziehen. Einen Tag stehen lassen und dann wie bei dem ersten Rezept, das Fett wieder erwärmen, durch ein Leinentuch filtern und in Cremedosen füllen.
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    Johanniskrautsalbe

    Siehe zuerst die Herstellung von Johanniskrautöl und siehe ebenso: Johanniskraut
    Die Salbe hat gegenüber dem Johanniskrautöl den Vorteil, dass sie leichter aufgetragen werden kann und auch besser einzieht in die Haut, was besonders im Bereich der Gesichtspflege von Vorteil ist.

    40 ml Johanniskrautöl
    4 g Bienenwachs (schwer abzuwiegen, wenn man keine Briefwaage hat - ca. 1/2 Teelöffel)
    evtl. einige Tr. Bergamotteöl

    in ein Becherglas (man kann ruhig ein Marmeladeglas nehmen, normalerweise halten die diese Temperaturen aus - sauber sollte es allerdings schon sein!) geben und 10 Min. im Wasserbad bei 70°C erwärmen. Wenn das Bienenwachs vollkommen aufgeschmolzen ist, das Ganze abkühlen lassen. In der Abkühlphase können einige Tr. Bergamotteöl dazugegeben werden. Das verleiht der Creme einen angenehm balsamisch-frischen Duft. Nach ca. 10 Minuten Abkühlung in Cremetigel abfüllen.
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    Erkältungsbalsam

    Einfach, schnell und preiswert läßt sich ein Erkältungsbalsam herstellen, das für Kinder genauso geeignet ist, wie für Erwachsene. Es wird auf Brust und Rücken eingerieben und erleichtert das Durchatmen bei Atemwegserkrankungen.
    20 g Olivenöl
    4 g Sheabutter oder Kakaubutter
    4 g Bienenwachs
    1 Tr. Vitamin E-Acetat
    2,5ml ätherische Öle
    Eukalyptus, Fichtennandel, Thymian, Rosmarin, Salbei, Estragon

    Öl, Sheabutter und Bienenwachs im Wasserbad bei 70°C aufschmelzen. In der Abkühlphase die ätherischen Öle und das Vitamin E-Acetat zugeben. Danach in einen Cremetigel füllen. Kühl und dunkel aufbewahrt, ist auch diese Salbe ca. ein Jahr haltbar.
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    Kamillensalbe

    Kamillensalbe ist wie die Ringelblumensalbe eine Creme, die sich sehr gut für rauhe, spröde und rissige Haut eignet. siehe auch: Kamille Auch zur schnelleren Wundheilung ist sie hilfreich. Sie läßt sich genauso herstelle wie die Ringelblumensalbe. Und man kann sie sowohl in der einfacheren Qualität herstellen, als auch in der besseren.
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    Odermennigesalbe

    Diese Salbe ist besonders bei Gliederschmerzen, Prellungen und Blutergüssen als Umschlag zu empfehlen. siehe auch: Odermennige Zur Salbenbereitung werden die frischen oder getrockneten Blätter verrieben und mit Schweineschmalz, das leicht aufgeschmolzen wird, verrührt.
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    Schafgarbensalbe

    Zerstoßene Schafgarbenblätter werden mit Schweineschmalz aufgekocht. Nach dem Abkühlen durch ein Mulltuch pressen. Diese Salbe heilt Brandwunden.
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    Einreibungen, Öle und Packungen


    Johanniskrautöl

    siehe auch: Johanniskraut
    Das Johanniskrautöl ist das Hexenmittel schlechthin. Hexen schneiden das blühende Kraut mitsamt dem Stiel in der Johannisnacht (24. Juni). Die vorsichtig abgezupften Blüten gibt man in eine Flasche mit breiter Öffnung und gibt die dreifache Menge Olivenöl darüber. Gut verschlossen wird die Flasche für ca. 7 Wochen an einen warmen und sonnigen Platz gestellt. Alle 2 - 3 Tage sollte die Flasche vorsichtig geschüttelt werden. Langsam färbt sich das Öl dann rot. Sobald der Mazerationsprozess abgeschlossen ist, gießt man den Inhalt durch ein dünnes Leinentuch und presst die Pflanzen gut aus. Das fertige Johanniskrautöl wird in dunkle Flaschen gefüllt und dunkel aufbewahrt. Seine Heilkraft hält bis zu 2 Jahre an.

    Johanniskrautöl ist hilfreich bei kleinen Wunden, bei Blasen und Frostbeulen, als Einreibung bei Muskelverletzungen und Blutergüssen, als Massageöl bei Rücken- und Gliederschmerzen. Es kann auch sehr gut als Hautpflegemittel bei rauher und unreiner, entzündungsbereiter Haut eingesetzt werden. Es hat hornhautaufweichende Wirkung. Auch in der Babypflege kann man es anstelle der herkömmlichen Babyöle verwenden.
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    Lavendelöl

    siehe auch: Lavendel
    Dieses Öl ist nicht nur hilfreich, sondern hat auch gleichzeitig noch einen wunderschönen Duft. Deshalb ist bei Lavendelöl ausnahmsweise Olivenöl nicht das Basisöl der ersten Wahl, da dieses den zarten Lavendelduft etwas erschlägt. Gut geeignet zur Herstellung von Lavendelöl ist Mandelöl oder Distel- und Sonnenblumenöl. Die Lavendelblüten werden in eine helle Glasflasche gezupft. Ein Drittel Blüten und zwei Drittel Öl werden an einem warmen und sonnigen Ort stehen gelassen. Alle paar Tage einmal vorsichtig umschütteln und nach 6 bis 8 Wochen durch ein Leinentuch filtriert. Lavendelöl hat eine kühlende Wirkung und ist deshalb bei leichten Verbrennungen ebenso geeignet wie zu Nachbehandlung bei einem Sonnenbrand. Bei Kopfschmerzen ist es hilfreich, wenn es auf Stirn und Schläfen gerieben wird.
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    Massageöl

    Grundrezept:
    100 ml Pflanzenöl (z.B. Olivenöl oder Mandelöl)
    5 Tr. Fluidlecithin Super
    2,5 ml ätherische öle

    Die Zusammensetzung der ätherischen Öle kann je nach dem persönlichem Geschmack oder dem Beschwerdebild variiert werden. Siehe auch: Herstellung von Badeölen Das Fluidleciiithin Super kann auch weggelassen werden, es hat nur den Vorteil, dass sich das Öl leichter von der Haut abspülen lässt.
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    Pfefferminzmaske gegen fettige Haut
    2 Handevoll Pfefferminzblätter zusammen mit 1 Eßl. Heilerde mit dem Pürierstab gut mixen. Dann Joghurt und Honig unterrühren bis eine streichfähige Maske entsteht. Diese auftragen und 20 Min. ziehen lassen. Dann mit lauwarmen Wasser abwaschen.
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    Saft und Sirup gegen Erkältungen

    Holundersaft

    siehe auch: Holunder
    Der Holundersaft ist ein einfaches, dennoch aber sehr wirksames Hausmittel bei Erkältungskrankheiten.
    Zubereitung:
    Holunderdolden mit reifen Beeren werden im Dampfentsafter entsaftet. Danach in heiß ausgespülte Flaschen gefüllt, mit einem Gummipfropfen verschlossen - und fertig!
    Bei Bedarf wird eine kleine Portion davon entnommen und erwärmt. Eventuell mit etwas Honig gesüßt und heiß getrunken. Dies ist ein sehr vitaminreicher Erkältungssaft, der auch von Kindern gerne getrunken wird.
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    Hustenmarmelade

    Eine andere Möglichkeit die Heilkraft des Holunders zu nutzen, ist es ihn in Form von Marmelade zu verabreichen. Dazu stelle ich hier das Rerezpt von Robert Locksley vor, für dessen Übersendung ich mich herzlich bedanke!

    Holunderbeeren
    Gelierzucker
    Die roten, von den Stielen gestreiften, Holunderbeeren werden in wenig Wasser etwa 15 Minuten gekocht. Man streicht nun alles durch ein Sieb und vermischt diese Menge mit der gleichen Menge Gelierzucker. Nochmals 5 Minuten sprudelnd aufkochen und auf kleiner Flamme noch einige Zeit weiter köcheln lassen bis die Gelierprobe gelingt. Dann in dekorative Gläser füllen.

    Diese Hustenmarmelade nimmt man bei Erkältung und Bronchitis. Selbst hartnäckiger Husten verschwindet damit in kurzer Zeit. Man kann diese Marmelade auch in Milch geben und mit kleinen Schlucken trinken.
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    Spitzwegerichsirup

    siehe auch: Spitzwegerich
    Das Ansetzen dieses Sirups beginnt im August. Wir schichten in ein großes (gut verschließbares Glas) ca. 2 cm Spitzwegerichblätter, die wir vorher kleingeschnitten haben. Dann geben wir Rohrzucker darüber, bis die Blätter damit bedeckt sind. Die Blätter und der Zucker setzen sich. Am nächsten Tag wiederholen wir diese Schichtung. Und jeden Tag noch eine Lage bis das Glas voll ist. Dann wird das Glas gut verschlossen und in der Erde vergraben. Einen halben Meter tief sollte das Erdloch schon sein. Und das hat jetzt nichts mit Magie zu tun, sondern mit der gleichbleibenden Temperatur, die der Gärungsprozess braucht. Nach 2 Monaten holen wir das Glas aus der Erde und kochen den Inhalt bei 70° noch einmal auf, damit er steril ist. Dann filtrieren wir den Sirup durch ein Leinentuch und füllen ihn in dunkle Flaschen.
    Dies ist ein wunderbarer Hustensirup und wird auch von Kindern gerne getrunken. Der Saft ist ca. ein Jahr haltbar.
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    Löwenzahnhonig

    2 gehäufte Tassen Löwenzahnblüten
    1 l Wasser
    1500 g Rohrzucker
    1 unbehandelte Zitrone
    1 unbehandelte Orange
    Die Blüten in dem Wasser kurz aufkochen, den Rohrzucker und die in Scheiben geschnittene Orange und Zitrone dazugeben. Auf kleiner Flamme köcheln lassen bis alles auf Honigdicke eingekocht ist.
    Damit kann die ideale Entschlackungskur im Frühjahr gemacht werden. Vor jeder Mahlzeit sollten 1 - 2 Löffel davon genommen werden.
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    Fichtennadelsirup

    2 Doppelhände frischer Fichtennadeltriebe
    1 l Wasser
    1 kg Rohrzucker
    1 unbehandelte Zitrone

    Die Fichtennadeltriebe mit dem Wasser kurz aufkochen. Über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag den Sud durch ein Sieb gießen und gut ausdrücken.
    Den Rohrzucker und die in Scheiben geschnittene Zitrone dazugeben.
    Alles auf kleiner Flamme sirupartig einköcheln lassen.

    Achtung: Einen großen Tropf verwenden, da der Sirup beim Kochen stark schäumt!!

    Dieser Sirup ist gut geeignet bei Erkältungen und Husten. Täglich 3 x 2 Teel. davon einnehmen.
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    Marians blessing

    Dieses Rezept kommt aus England und wurde mir ebenfalls von Robert Locksley zugeschickt. Dieser Erkältungstrunk hilft, den bösen Viren ein Schnippchen zu schlagen.

    Man köchelt eine große Tasse Wasser mit 1/2 Tl. Zimt und 2-3 Gewürznelken ca. 2-3 Min. gerade mal so vor sich hin, abseihen, mit Honig oder Kandis süssen, 2-3 Tassen täglich und die Viren haben es sehr schwer.
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    Hustentee bei festsitzemden Husten

    Eine Spezialteemischung bei festsitzendem Husten und Bronchitis:

    1 Teel. Spitzwegerich
    1 Teel. Huflattich
    1 Teel. zerstoßene Alant-Wurzel (gibt es in der Apotheke)
    1 Teel. Anis

    Die Kräuter mit 1/4 l kalten Wasser aufsezten und zum köcheln bringen. Dann vom Herd nehmen, 10 Min. ziehen lassen. Mit Fenchelhonig süßen und in kleinen Schlucken möglichst heiß trinken!

    Außerdem ist direkte Wärmeeinwirkung oft sehr hilfreich. Ein erwärmtes Körnerkissen für 15 Min. auf die Brust legen tut sehr gut und entspannt die verkrampften Atemweg. Natürlich kann man auch warme Packungen aus Fango oder Kartoffelbrei verwenden, das Körnerkissen ist aber sicher die praktischere Variante. Zustätzlich kann man die Atemwege noch mit einer ätherischen Einreibung entlasten. Natürlich gibt es die fertig in der Apotheke zu kaufen. Einfach, preiswert und oftmals viel besser in der Zusammensetzung der Salben, ist aber die eigene Herstellung eines Erkältungsbalsams. Die käuflichen Präparate werden oftmals mit Vaseline hergestellt. Vaseline ist ein Abfallprodukt der Erdölgewinnung.

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    Elixiere und Tinkturen

    Baldriantinktur

    Beim Baldrian werden die Wurzeln verwendet. Die getrockneten Wurzeln werden kleingeschnitten. Auf 20 g Wurzeln nimmt man 100 ml 70%igen Alkohol.



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    Knoblauchtinktur

    125 g Knoblauch zerdrücken mit 1/2 Liter Brantwein (60%) übergießen.
    2 Wochen in einer hellenen Flasche in der Sonne stehen lassen, dann abgießen.
    Täglich 10 Tropfen mit Zucker einnehmen.

    Knoblauchtinktur wirkt beruhigend bei Magen- und Darmkatharr und bei Arterienverkalkung
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    Über das Sammeln, Trocknen und die Verwertung von Kräutern

    Goldene Regel beim Sammeln

    Diese Regel lautet: Nimm immer nur so viele Kräuter, wie du auch wirklich brauchst.
    Eine gute Kräuterhexe wird natürlich darauf achten, dass sie nicht unnötig viele Kräuter sammelt und dass sie beim Sammeln nicht andere Pflanzen niedertrampelt. Auch werden wir niemals alle Pflanzen an einer Stelle sammeln. Denn wir wollen ja im nächsten Jahr wiederkommen und auch dann wieder unsere Kräuter dort vorfinden.
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    Kräuter richtig trocknen




    Damit die frischen und duftenden Kräuter auch richtig trocknen, werden sie in kleinen Bündeln aufgehängt. Am besten ist dazu ein schattiger, trockener Ort geeignet, der auch eine gute Luftzirkulation hat. Ich hänge sie im Sommer auf meiner überdachten Terrasse auf. Sie sind gleichzeitig ein schöner Schmuck, wenn sie da in Bündeln hängen. Oder ich hänge sie auch schon mal in meine Grillhütte, sie auf dem Foto zu sehen ist. Man sollte sie aber nicht zu lange hängen lassen, damit sie von ihrem Aroma nicht zuviel verlieren. Bevor sie dann weiterverarbeitet werden sollten sie aber unbedingt noch einmal in einer Kräuterdarre nachgetrocknet werden. Sonst kann es leicht passieren, dass sie schimmeln und verfaulen. Anstelle der Darre benutze ich meinen Heißluftbackofen, den ich bei offener Tür mit 50°C warmer Umluft beheize. Ein Backofen ohne Umluft ist nicht so gut geeignet. Auf alle Fälle sollte aber immer die Backofentür offen bleiben.
    Meistens reichen 10 bis 15 Minuten aus, wenn sie ordentlich vorgetrocknet wurden. Das Kraut ist wirklich trocken, wenn es richtig knistert und raschelt beim Abrebeln der Blätter und Blüten. Das ist dann die nächste Arbeit. Die nun trockenen Kräuter müssen dann von ihren Stengeln gerebelt werden. Das mache ich dann gleich auf den Backblechen aus meinem Herd - und bevorzugt auch auf der Terrasse, da es doch einige Schweinerei macht, wenn die Kräuter so weiterverarbeitet werden. Wenn sie dann von allen Stengeln befreit sind, dann reibe ich sie noch einmal mit zwischen den Fingern fein. Erst dann werden sie in Blechdosen oder dunkle Gläser gefüllt.
    Kräuter sollten immer dunkel aufbewahrt werden, damit sie ihre Farbe und ihre Wirkstoffe besser behalten. Allerdings kann man sich trotzdem mit normalen Gelee-Gläsern behelfen, wenn man diese dann in einen verschlossenen Schrank stellt.
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    Kräuterteezubereitung

    Um aus den verschiedenen Kräutern dann einen wohlschmeckenden und hilfreichen Tee zu bereiten, geht man am besten so vor:
    Bei den meisten Kräutern reicht ein gehäufter Teelöffel Kraut pro Tasse aus. Dieses wird mit kochendem Wasser überbrüht und muss anschließend 8 bis 10 Minuten ziehen. Dann wird er abgegossen und eventuell mit Honig gesüßt.

    Eigentlich alle Kräuter können als einzelne Teezubereitung getrunken werden. Aber oftmals bieten sich auch Mischungen an. Zum Beispiel bei Erkältungskrankheiten, Verdauungsbeschwerden oder Nieren-Blasenentzündungen eignen sich entsprechende Teemischungen, die man sich dann nach dem Beschwerdebild oder nach dem eigenen Geschmack mixen kann.
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    Rezepte mit Teebaumöl

    Allgemeines

    Teebäume wachsen im Buschland Australiens (einige Arten auch in Südostasien und in Indien). Seinen Namen hat der Baum von dem englischen Seefahrer und Entdecker James Cook. Angeblich hat dieser, als er nicht unweit vom heutigen Sydney landete, sich als erstes einen Tee aus den Blättern dieses Baumes aufgebrüht, da ihm die Vorräte an echtem Tee ausgegangen waren. Was ja für einen Briten die größte Folter gewesen sein muss:-) Offensichtlich muss ihm dieser Tee geschmeckt haben, denn fortan nannte er diesen Baum Tea Tree, also Teebaum. Mit dem echten Teestrauch hat dieser Baum natürlich nichts zu tun. Die Australier nennen ihn auch "snow in summer", weil er flauschig weiße Blüten hat, was fast wie Schnee aussieht.

    Die Aborigines kannten und nutzten die Heilkraft der Teebaumblätter vermutlich schon seit Jahrtausenden. Sie bereiteten daraus Aufgüsse und Umschläge. Genauso wie heute war seine Heilkraft bei Entzündungen, Hautpilzen, Insektenstichen und zur Wundbehandlung bekannt.

    Teebaumöl ist ein Heilmittel für ganz viele Bereiche und sollte deshalb in keiner alternativen Hausapotheke fehlen.

    Teebaumöl

    - desinfiziert, zur Wundbehandlung also bestens geeignet.
    - tötet Keime verschiedener Art (Bakterien, Viren, Pilze)
    - ist entzündungshemmend
    - schmerzstillend
    - stärkt insgesamt das Immunsystem
    - besitzt eine gute Hautverträglichkeit und ist ungiftig
    - ist geeignet als Abschreckung für Insekten

    Beim Kauf von Teebaumöl sollten wir genauso wie beim Kauf ätherischer Öle auf die Qualität achten. Es ist sehr, sehr lange haltbar und auch sehr ergiebig. Es lohnt sich also schon, ein gutes Öl anzuschaffen. Es sollte immer in dunklen Glasflaschen gelagert werden.

    Natürlich gibt es auch Menschen, die auf Teebaumöl allergisch reagieren. Wenn es noch nie benutzt wurde und man zu Allergien neigt, sollte man einen kleinen Test machen:
    Einige Tropfen auf dem Handrücken verreiben und eine Stunde einwirken lassen. Falls es zu einer Rötung der Hautstelle kommt, sollte man sehr vorsichtig mit der Benutzung des Öls sein.
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    Anwendung in der Duftlampe

    Hier folgen einige Rezepte, die eigentlich in das Thema Aromatherapie gehören, ich habe sie aber hier speziell unter den Anwendungsformen des Teebaumöles aufgeführt.

    Zur Reinigung der Luft

    5 Tr. Teebaumöl
    3 Tr. Myrtenöl
    3 Tr. Lemonö

    Zur Abschreckung von Mücken

    Teebaumöl
    Citronella
    Zedernöl
    zu gleichen Teilen

    Zur allgemeinen Belebung

    5 Tr. Teebaumöl
    3 Tr. Lemongrasöl
    5 Tr. Rosmarinöl

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    Anwendung bei der Haarpflege

    Ein paar Tropfen Teebaumöl in unser normales Shampoo gegeben, kann wahre Wunder wirken.
    Auf einen Teelöffel mildes Shampoo geben wir 2 bis 3 Tropfen Teebaumöl.
    Trockenes Haar wird dadurch geschmeidiger, fettiges wird besonders gründlich gereinigt.
    Als letzter Spülgang für die Haare wird diese Wirkung noch unterstrichen. Wir geben 3 Tropfen Teebaumöl auf 2 Eßlöffel Obstessig und spülen damit unsere Haare zuletzt aus.
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    Anwendung bei der Hautpflege

    Teebaumöl kann sehr gut einem normalen Körperpflegeöl beigemischt werden. Abreibungen und Massagen entspannen die Haut, sind förderlich bei kleinen Wunden.

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    Hausmittel und Hexenrezepte



    Abnehmen

    Es bedarf selbstverständlich auch um abzunehmen keiner Zauberei, sondern es existieren genug natürliche Fatburner, die Ihnen dabei helfen können, Ihr Wunschgewicht zu erreichen. Das Eiweiß L-Carnitin z. B. benötigt der Körper, um Fettsäuren zur Verbrennung zu transportieren. Dieses Eiweiß kann der Körper jedoch selbst herstellen. Er benötigt dafür nur die körpereigenen Stoffe Methionin und Lysin sowie Vitamin C, das man problemlos dem Körper zuführen kann. Durch Aufnahme des Spurenelementes Jod dagegen kann die Schilddrüse mehr Hormone herstellen, die an der Fettverbrennung beteiligt sind.

    Äpfel helfen beim Abnehmen: Ein kleiner Apfel hat nur ca. 50 Kalorien, aber reichlich Pektin. Er quillt im Magen auf, aktiviert die Verdauung, bekämpft Bakterien.

    1 TL pures Apfelpektin (Reformhaus) mit 200 ml Wasser 2x tägl. vor dem Essen trinken.

    2 TL Apfelessig in ein Glas mit Wasser (eventl. etwas süßen). Abends vor dem Schlafengehen trinken. Das enthaltene Magnesium entwässert, Phosphor sorgt für ruhigen Schlaf.
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    Akne

    Man sollte sich einen Bergkristall kaufen und diesen über Nacht in einem Krug mit Wasser liegen lassen. Das so aufgeladene Wasser sollte dann täglich zur Waschung verwendet werden.
    Oder man den Bergkristall mit seinem eigenen Speichel benetzen und damit die befallene Haut gründlich einreiben.


    Asthma
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    Asthma gehört unbedingt in die Behandlung eines Arztes! Und man sollte immer ein Aerosolspray für den Notfall bereit haben. Aber manchmal bedarf es schneller Hilfe bevor der Arzt eintrifft.
    Bei einem asthmatischen Anfall sollte man im Badezimmer Fenster und Türe schließen und alle Wasserhähne mit heißem Wasser laufen lassen. Das so erzeugte feuchtwarme Klima kann helfen, den asthamatischen Anfall zu lindern.
    Machmal müssen bei Asthmatikern wirklich schwere Medikamente verabreicht werden. Dennoch ist in manchen Fällen auch die Inhalation von Kochsalzlösung eine gute Alternative. Dazu bedarf es aber eines Inhalationsgerätes, das von den Krankenkassen für den Hausgebrauch bezahlt wird.

    Zum Thema Asthma siehe auch die Anmerkungen beim Thema Bronchitis und Hausstaubmilbenallergie!
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    Blähungen

    Ein Tee aus Fenchel oder Kümmel aufbrühen und lauwarm trinken.

    Bei Babys kann man ein paar Körner Fenchel oder Kümmel dem Trinkfäschchen zugeben.
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    Blasenentzündung

    Regel Nr. 1 lautet: Trinken, trinken, trinken. Auch wenn es einem unmöglich erscheint, dass ein Mensch 5 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen kann, so sollte man das doch unbedingt machen. Notfalls aber mindestens 3 Liter. Bevorzugt sollte man dabei Wasser und Tee trinken.

    Ein Heilkraut der ersten Wahl ist der Ackerschachtelhalm (auch Zinnkraut genannt).
    Mein Tee bei einer Blasenentzündung ist diese Mischung:
    Für 1 Liter Tee nehme ich

    2 TL Ackerschachtelhalm
    1 TL Schafgabe
    1 TL Holunderblüten
    1 TL Mädesüß

    Auch der Genuß einer so köstlichen Sache wie Spargel kann empfohlen werden, denn er entwässert und regt die Nieren an
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    Bronchitis

    Hier meine Spezialteemischung bei festsitzender Bronchitis:

    1 Teel. Spitzwegerich
    1 Teel. Huflattich
    1 Teel. zerstoßene Alant-Wurzel (gibt es in der Apotheke)
    1 Teel. Anis

    Die Kräuter mit 1/4 l kalten Wasser aufsezten und zum köcheln bringen. Dann vom Herd nehmen, 10 Min. ziehen lassen. Mit Fenchelhonig süßen und in kleinen Schlucken möglichst heiß trinken!

    Außerdem ist direkte Wärmeeinwirkung oft sehr hilfreich. Ein erwärmtes Körnerkissen für 15 Min. auf die Brust legen tut sehr gut und entspannt die verkrampften Atemweg. Natürlich kann man auch warme Packungen aus Fango oder Kartoffelbrei verwenden, das Körnerkissen ist aber sicher die praktischere Variante. Zustätzlich kann man die Atemwege noch mit einer ätherischen Einreibung entlasten. Natürlich gibt es die fertig in der Apotheke zu kaufen. Einfach, preiswert und oftmals viel besser in der Zusammensetzung der Salben, ist aber die eigene Herstellung eines Erkältungsbalsams. Die käuflichen Präparate werden oftmals mit Vaseline hergestellt. Vaseline ist ein Abfallprodukt der Erdölgewinnung.

    Hier mein Rezept für ein Erkältungsbalsam:

    Einfach, schnell und preiswert läßt sich ein Erkältungsbalsam herstellen, das für Kinder genauso geeignet ist, wie für Erwachsene. Es wird auf Brust und Rücken eingerieben und erleichtert das Durchatmen bei Atemwegserkrankungen.
    20 g Olivenöl
    4 g Sheabutter oder Kakaubutter
    4 g Bienenwachs
    1 Tr. Vitamin E-Acetat
    2,5ml ätherische Öle
    Eukalyptus, Fichtennandel, Thymian, Rosmarin, Salbei, Estragon

    Öl, Sheabutter und Bienenwachs im Wasserbad bei 70°C aufschmelzen. In der Abkühlphase die ätherischen Öle und das Vitamin E-Acetat zugeben. Danach in einen Cremetigel füllen. Kühl und dunkel aufbewahrt, ist diese Salbe ca. ein Jahr haltbar. Ich hebe die Salbe im Kühlschrank auf. Man sollte sie aber vor der Anwendung auf Zimmertemperatur bringen, besonders Kinder finden es unangenehm, wenn sie mit der kalten Salbe eingerieben werden.

    Man sollte außerdem darauf achten, dass das Zimmer eines Bronchitiskranken nicht überhitzt ist. Feuchte Umschläge (eventuell mit Thymian und Eukalyptus) auf die Heizkörper gehängt, verbessern das Raumklima. In schlimmen Nächten meiner Kinder, habe ich auch schon mal den Eierkocher zweckentfremdet und geöffnet mit Wasser und einer Thymian-/Eukalyptusmischung im Zimmer verdampfen lassen. Man muss dann nur darauf achten, dass man rechtzeitig wieder Wasser nachfüllt oder das Gerät ausschaltet, sonst fänt das Gerät laut zu piepsen an, wenn die Eier seiner Meinung nach gar sind :-)
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    Durchfall

    Anfangs sollte gar keine Nahrung zu sich genommen werden, sondern nur schwarzer Tee oder Kamillentee getrunken werden, dem man eine Messerspitze voll Salz beigeben soll, damit der Elektrolythhaushalt des Körpers wieder in die Reihe kommt.

    Später sollten dann gerieben Äpfel mit Schale gegessen werden, Heidelbeeren mit Joghurt oder eine zerdrückte Banane. Dazu einen trockenen Zwieback. Oder man rührt einen Apfel-/Joghurt-/Zwiebackbrei an, der von Kindern auch gerne gegessen wird. Später dann eine Gemüsebrühe mit Ei, bis wieder langsam mit normaler Nahrung begonnen werden kann.
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    Fußbeschwerden

    Bei müden Füßen:
    Ein Warmes Fußbad machen mit 2 in Scheiben geschnittenen Zitronen, 1 Eßl. Sahne und 8 Tropfen Orangenöl.
    Bei kalten Füen:
    Ein Fußbad mit Rosmarin fördert die Durchblutung.
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    Furunkel

    Furunkel können sehr schmerzhaft sein. Wenn sie im Gesicht oder am Kopf auftreten gehören sie unbedingt in ärztliche Hand, auch wenn sie mit Fieber einhergehen.

    Zur Schmerzlinderung und zum Eiter entziehen hilft

    1 - 2 Knoblauchzehen auspressen, in ein Mulltuch geben und im Backofen (oder der Mikrowelle) erwärmen. So warm wie man es vertragen kann auf das Furunkel auflegen.

    Weiter Hausmittel sind Kompressen mit Teebaumöl oder mit Gänseblümchen Absud. Gehackte Gundelrebe (Gundermann) kann man auch auflegen.
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    Halsschmerzen

    Bei Halsschmerzen ist immer wieder die heiße Tasse Milch mit Honig angesagt. Auch sehr hilfreich ist ein Salbeitee, dann man frisch aufbrüht und möglichst warm trinken sollte. Mit kaltem Tee kann man zusätzlich noch gurgeln.
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    Hausstaubmilebnallergie

    Eine Hausstaubmilbenallergie kann zu schlimmen Asthmaanfällen führen. Wer ein Kind mit dieser Erkrankugn hat, der weiß, wie aufwendig das Putzen und das ständige Waschen und Beziehen der Bettwäsche ist. Eine sterile und keimfreie Umgebung ist zwar nötig, aber Kinder wollen und brauchen nunmal auch ihr Schmusekissen oder ihr Kuscheltier. Damit diese frei von Hausstaubmilben sind, sollte man die Stofftiere über Nacht in die Teifkühltruhe geben. Kälte tätet die Hausstaubmilben ab.
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    Insektenstiche

    Sofort Essigumschläge auf den Stich, oder eine frisch aufgeschnittene Zwiebel. Wer in der Natur von einem Stich überrascht wird, der kann sich sofort helfen, indem er frische Spitz- oder Breitwegerichblätter auf den Stich legt.
    Umschläge mit Teebaumöl helfen ebenfalls. Auch Johanniskrautöl eignet sich sehr gut zur Behandlung von Insektenstichen. Bei stark juckenden Stichen würde ich aber noch mehr zum Lanvendelö raten. (Die Rezepte für beide Öle findet Ihr auf meiner Seite Hexenrezepte)
    Sollte der Stich stark anschwellen, so helfen Umschläge mit essigsaurer Tonerde.
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    Juckreiz

    Gegen Juckreiz ist es hilfreich Lavendelö aufzutragen. Zur innerlichen Anwendung empfehle ich Ehrenpreistee. Täglich davon 3 Tassen, die mit einem Löffel Kraut pro Tasse aufgebrüht werden.
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    Kater nach zuviel Alkohol

    Nach zu starkem Alkoholgenuß kann es zu erheblichen Befindenseinbußen kommen :-). Zuerst einmal ist der Mineralienhaushalt des Körpers gestört, wir sollten deshalb viel Mineralwasser trinken, salzige Sachen essen (Rollmops, Heringe, Salzgurken etc.) und unseren Magen mit einer scharfen Gemüse- oder Fleischbrühe beruhigen.

    Bei schlimmeren Fällen hilft auch das:

    300 ml Rotwein
    1 Knoblauchknolle (!!!)

    Die geschählte Knolle 20 Min. in dem Wein kochen lassen. Durchsieben und trinken. Diese Menge reicht für zwei Personen :-)
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    Kopfschmerzen

    Auch wenn wir uns in der Reflexzonenmassage ansonsten nicht auskennen, sollten wir unseren Partner bitten, dass er unseren großen Zeh massiert. Der große Zeh hat direkte Wirkung auf unseren Kopf. Oftmals kann man damit Kopfschmerzen einfach wegmassieren. Besonders sollte der Punkt massiert werden der zwischen den Zehen liegt, also an der Innenseite des großen Zehs, zur nächsten Zehe hin. Dort sollte ein starker Druck ausgeführt werden.

    Bei Spannungskopfschmerzen kann eine freurige Speise mit viel Chilli hilfreich sein, alle feurig gewürzten Speisen wirken günstig auf Spannungskopfschmerzen
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    Menstruationsbeschwerden

    Zu starke Periode:
    Himbeerblättertee ist ein sehr gutes Mittel, um zu starke Blutungen zu mildern. Täglich 3x eine Tasse frisch gebrühten Himbeerblättertee trinken.

    Schafgarbentee sollte zusätlich getrunken werden, wenn die Mensis sehr schmerzhaft ist. Die Schafgarbe mildert die Krämpfe. Ebenfalls mehrmals täglich eine Tasse frisch gebrühten Tee trinken.

    Umschläge mit Baldriantinktur: 1-2 TL Baldriantinktur in 1/4 l warmes Wasser geben. Das Tuch auswringen und um den Unterleib wickeln. Mehrmals täglich ca. 20-30 Min. anwenden.

    Bäder mit Lavendel und Melisse

    Zu schwache oder ausbleibende Periode:
    altes Hausmittel: Meerrettichwein 2TL frischgeriebenen Meerrettich in einen 1/4 l Rotwein geben. Bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. 2-3 Min. ziehen lassen dann abseihen und dann abends vor dem Schlafengehen möglichst heiß trinken
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    Migräne

    Schwarzer Kaffee, sehr stark mit dem Saft einer halben Zitrone
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    Muskelkater

    Ein heißes Bad ist immer hilfreich, am besten mit duchblutungsfördernden Ölen, z.B. Rosmarin. (siehe dazu auch die Rezepte für Badeöle auf meiner Seite Hexenrezepte). Danach eine Einreibung mit Johanniskrautöl.
    Außerdem sollte der Magnesiumhaushalt des Körpers aufgebessert werden. Magnesium ist in Hülsenfrüchten, Vollkornbrot, Spinat, Kohl, Soja, Rote Beete.
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    Ohrenschmerzen

    Sie sind immer ernst zu nehmen und sollten von einem Arzt untersucht werden!!
    Wenn die Ursache abgeklärt ist, wir aber die Schmerzen bekämpfen wollen, hilft das: Ein Leinensäckchen mit gehackten Zwiebeln für Sekunden in die Mikrowelle geben (oder sonst erhitzen). Dabei muss beachtet werden, dass die Zwiebeln nicht zu heiß werden, sonst führt ihr beißender Geruch auch zu den bekannten Augenreizungen. Dann wird dieses Zwiebelsäckchen auf das erkrankte Ohr gelegt. Selbst bei sehr schmerzhaften Mittelohrentzündungen kann das schon zu erheblicher Schmerzlinderung führen.
    Außerdem sollte bei Ohrenschmerzen immer dafür gesorgt werden, dass die Belüftung durch die Nase garantiert ist. Deshalb ist es hilfreich bei Ohrentzündungen die Nase duch ein Spray aus Kochsalzlösung frei zu halten.
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    Schürfwunden

    Hier hilft sehr gut Johanniskrautöl oder -salbe. Siehe Rezepte dazu auf meiner Seite "Hexenrezepte".
    Wer das nicht vorrätig hat, der kann auch folgendes auf die Schürwunden geben: 100 g Honig, 1/2 TL Zitronensaft, 30 Tr. Echinacea (Sonnenhutpresssaft) aus der Apotheke. Alles verrühren und mit einem Wattestäbchen auf die Wunde streichen.
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    Sodbrennen

    Ein Glas Milch in kleinen Schlucken getrunken kann sehr hilfreich sein. Eventuell eine Scheibe trockenes Brot dazu essen. Natürlich hilft auch Natronpulver.
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    Sonnenbrand

    Sonnenbrand ist schmerzhaft und verlangt nach Kühlung. Hifreich sind Sauerkrautauflagen auf den verbrannten Hautpartien.
    Außerdem: Vorsichtige Einreibung mit Lavendelöl, das kühlt die Haut und verleiht ihr neue Geschmeidigkeit.
    Auch Umschläge mit frischem Quark können helfen oder geschnittene Tomaten auf die Haut auflegen.
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    Sonnenschutz

    Tomatenmark hat einen UV Schutzeffekt und wirkt als Sonnenschutz, weil es reichlich Lycopen (eine Substanz aus der Gruppe der Caratinoide) enhält.
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    Verspannungen

    Warme Umschläge mit Honig. Honig enthält Salicylsäure. ca. 1/2 Stunde
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    Verstopfung

    Backpflaumen, Feigen, Datteln, viel trinken, Ballaststoffe, z.B. Haferkleie
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    Wadenkrämpfe

    Magnesium, Hülsenfrüchte, Vollkornbrot, Spinat, Kohl, Soja, Rote Beete
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    Warzen

    Täglich den Saft von frischem Schöllkraut auf die Warzen träufeln.

    Bei Warzen an Händen und Füßen kann man auch ein tägliches Fuß- oder Handbad in starkem Salzwasser machen.

    Und natürlich können Warzen auch "besprochen" werden, hier das Rezept dazu:
    Gehe in einer Nacht bei zunehmendem Mond (oder bei Vollmond) ins Freie. Entzünde eine weiße Kerze. Nimm eine Speckschwarte, streiche damit über die Warze und sprich:
    "Was ich sehe, das mehre sich.
    Was ich bestreiche, verzehre sich."
    Erst bei dem zweiten Teil des Satzes wird die Warze bestrichen!!! Wiederhole dieses dreimal.
    Danach nimm die Speckschwarte und vergrabe sie im Garten. Wenn die Speckschwarte verrottet ist, wird die Warze verschwunden sein!!!
    Noch ein kleiner Tipp: Um die Zersetzung der Schwarte zu beschleunigen, kann sie auch auf dem Komposthaufen vergraben werden. Nach ca. 6 bis 8 Wochen wird die Warze abfallen.

    Wem das alles zu mystisch oder zu aufwendig ist, der kann sich auch in der Apotheke ein Flüssiggasgemisch holen, mit dem die Warzen vereist werden. Nach ca. 3 bis 4 Wochen sind sie verschwunden.
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    Zahnfleischentzündungen

    Einen starken Salbeitee brühen und damit möglichst warme Mundspülungen vornehmen. Auch hilfreich mit Arnikatinktur oder Kamillosan zu spülen.
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    Zahnschmerzen

    Natürlich hilft da wirklich nur der Zahnarzt, aber wenn man einmal eine Nacht oder eine Wochenende überbrücken muss, dann hilft auch schon mal der beste Cognac, mit dem man den Mund spülen sollte ... natürlich muss man ihn dann nicht ausspucken :-)
    Oder man kann auch Wacholderbeeren oder Nelken auf dem schmerzenden Zahn zerkauen. Das lindert den Schmerz.
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