Kroatischer Trank zum Abnehmen
Aus der Kräuterküche

Kräuter sind ja bekanntermaßen nicht nur zu Heilzwecken einsetzbar, sondern auch hervorragende Helfer in der Küche. Kaum eine kulinarische Köstlichkeit ist vorstellbar ohne Verwendung von Kräutern, sei es in frischer oder in getrockneter Form. Auch Kräuteröle, -pasten und -essig, lassen sich einfach und preiswert selbst zubereiten, wenn man ein Kräuterbeet im Garten hat.
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Kräuteröl
Grundrezept:
in eine helle Flasche
einige Stengel gewaschene Kräuter geben
mit Öl (bevorzugt kaltgepresstes Olivenöl)auffüllen
die verschlossene Flasche an einem hellen Ort
ca. 4 Wochen stehenlassen (nicht in die direkte Sonne stellen!)
Danach das fertige Öl in eine dunkle Flasche umfüllen
(ohne Kräuter, weil sonst das Öl zu schimmeln beginnt, wenn nach der Entnahme ein Teil der Kräuter nicht mehr vom Öl bedeckt ist!)
Auf diese Art können verschiedene Kräuteröle hergestellt werden. Sehr geeignet sind Basilikum, Estragon, Rosmarin. Anstelle der Kräuter kann man auch frische Knoblauchzehen einlegen.
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Kräuteressig
Grundrezept:
siehe Kräuteröl - nur dass hier logischerweise Essig
statt Öl zum Einlegen genommen wird.
Man kann Weinessig, aber auch Apfelessig auf diese Art verfeinern.
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Kräuterpaste/Pesto

100 g frische Kräuter (entweder von einer Sorte oder gemischt)werden sehr fein püriert, eventuell Knoblauch zugeben. Dann wird 10 g Salz zugegeben und 4 Eßl. Olivenöl. Diese Mischung sollte die Konsistenz eines Breies haben. Sie wird in ein möglichst dunkles Glas mit breiter öffnung gefüllt. Über diese Kräutermasse wird dann so viel Olivenöl gegossen, dass die Käuter gut 1 cm mit Öl bedeckt sind. Dieses Öl muss über die ganze Zeit des Verbrauches erhalten bleiben. Die Pesto darf nicht im Kühlschrank gelagert werden! Sie ist ca. 1/2 Jahr haltbar. Verwendung findet die Pesto in Soßen, Suppen, Salaten, als Grillsoße oder als Brotaufstrich.
Verschiedene Mischungen:
Schwarze Oliven mit Sardellen
Liebstöckel mit glatter Petersilie
Estragon mit Melisse
Paprika, Tomaten und Knoblauch
Basilikum und Oregano
Knoblauch und Rosmarin
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Bärlauch Pesto
Das Bärlauch Pesto wird ähnlich wie die anderen Kräuter Pestos gemacht. Da Bärlauch aber in den letzten Jahren in Mode gekommen ist, möchte ich hier extra noch einmal darauf eingehen.
100 g frische Bärlauchblätter (feinschneiden)
40 g Pinienkerne
150 ml Olivenöl
100 g geriebenen Parmesankäse
etwas frischen Pfeffer aus der Mühle
auf Salz kann sehr gut verzichtet werden!!!
Die Bärlauchblätter mit den Pinienkernen und dem Olivenöl pürieren.
Parmesan und Pfeffer dazugeben. In ein dunkles Glas füllen, 1 cm Olivenöl darüber, so ist es ca. 1 Monat im Kühlschrank haltbar.
In Abwandlung kann man das Pesto auch mit Walnüssen und Walnussöl machen (anstelle von Pinien und Olivenöl).
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Kräuterbutter
250 g Butter
ca. 2 Hände voll frischer Kräuter
3-4 Knoblauchzehen
einige Tropfen Zitronensaft
Prise Salz und Pfeffer
Zuerst werden die gewaschenen Kräuter und die Knoblauchzehen sehr fein gehackt. (In meinem modernen Hexenhaushalt benutze ich dazu eine elektrische Kräutermühle.) Dann wird die Butter, die nicht zu kalt sein darf, mit den restlichen Zutaten in einem Mixbecher mit einem Pürierstab durchgemischt, bis sich alle Zutaten gut vermischt haben. Welche Kräuter man dazu benutzt ist auch hier wieder Geschmackssache. Aber Liebstöckel (das Maggikraut) sollte bei Kräuterbutter auf keinen Fall fehlen. Sie schmeckt auch sehr gut, wenn man zum größten Teil Liebstöckel nimmt.
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Frankfurter Grüne Soße
Grüne Soße ist eine hessische Spezialität, von der es heißt, dass schon Goethe sie besonders geliebt hat. Es soll aber nicht wahr sein, dass Goethes Mutter Aja die "Grie Sooß" erfunden hat, wie oft behauptet wird. Rezepte gibt es bestimmt so viele, wie es Hessen gibt :-)
Zuerst hier dennoch das angebliche Originalrezept nach Goethes Mutter (ob sie die "Grie Sooß" nun erfunden hat oder nicht!) Dieses Rezept wurde mir von Robert Locksley zugeschickt, wofür ich mich herzlich bedanken möchte!
Kräuter: Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, Kresse, Pimpinelle, Sauerampfer, Borretsch. Dazu 2 harte Eier, 1 Gewürzgurke, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Senf, abgeriebene Schale u. Saft 1/2 Zitrone, Pfeffer, Salz u. Mayonnaise. Alles gut hacken mit Zitronensaft, Senf und Mayonnaise zu einer Soße verrühren.
Grundregel für alle Rezepte ist aber: 7 Kräuter müssen es mindestens sein!!! Welche das dann sind, das bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen oder dem Kräuterbeet. Es gibt aber auch fertige Kräuterpakete für Grüne Soße, diese enthalten dann im Allgemeinen: Petersilie, Pimpinelle, Schnittlauch, Kresse, Kerbel, Sauerampfer und Borretsch - Also die gleichen Kräuter, die Aja Goethe genommen haben soll! Gut geeignet sind aber außerdem Liebstöckel, Dill, Zitronenmelisse, Estragon, Oregano, Bohnenkraut, Thymian oder man kann auch Gundermann dazugeben, auch junge Löwenzahnblätter oder junge zarte Blätter der Schafgarbe. Eine ganze Reihe von Wildkräutern eignen sich als Beigabe zur Grünen Soße.
Auch was die Zubereitung der eigentlichen "Soße" betrifft gibt es die unterschiedlichsten Varianten, die von schwerer Mayonnaise bis zu fettarmen Joghurt reichen.
Deshalb stelle ich hier einfach meine eigene Variante vor:
ca. 400 bis 500 g Kräuter
2 Eier
500 g Magerquark
1 Joghurt
1 Sauerrahm
Salz/Pfeffer
Die Kräuter hacke ich sehr fein (andere bevorzugen auch grob gehackte Kräuter) dadurch nimmt die Soße dann auch ihre typische grüne Farbe an. Gebe dann ebenfalls 2 sehr feingehackte Eier dazu und rühre den Magerquark, das Joghurt und den Sauerrahm unter. Wer die Soße flüssiger mag, der kann etwas mehr Joghurt unterrühren. Dann wird die Soße abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer und sie sollte dann noch mindestens 2 Stunden durchziehen, damit sich der volle Geschmack der Kräuter entfalten kann. Sie passt hervorragend zu Tafelspitz oder Ochsenbrust. In meinem Hexenhaushalt wird sie aber rituell jedes Jahr Gründonnerstags gemacht. Und es gibt dazu Pellkartoffeln und die aufgeplatzten Ostereier, die sich zum Färben nicht geeignet haben :-)
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Aphrodisierende Kressesuppe
Diese Suppe ist sehr geeignet als Vorspeise für ein Candle-Light-Dinner für zwei Personen. Der Kresse werden jede Menge aphrodisierende Wirkungen nachgesagt. Mit Sicherheit ist sie aber sehr gesund und schmackhaft :-)
1 Gemüsezwiebel
2 Eßl. Mehl
3/4 Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe
2 Pakete Kresse
1 frische rote Pepperoni oder Pfefferschote (scharf)
200 ml Sahne
1 Eigelb
Muskatnuss
1/2 Teel. Liebstöckel (getrocknet)
Chillipulver
Salz
1 Glas trockenen Weißwein
2 Tomaten
Die Zwiebel fein würfeln und in zerlassener Butter andünsten bis sie glasig ist. Mit dem Mehl kurz anschwitzen lassen. Die Brühe mit der Chillischote zusammen aufkochen und dann zugeben und noch einmal kurz aufkochen lassen.
Einige Kresseblätter zur Dekoration zur Seite geben, die restliche Kresse fein pürieren mit dem Pürierstab oder Mixer. Die Kräuter jetzt in die Brühe geben.
Dann die Sahne unterziehen. Jetzt mit Chillipulver nachwürzen, außerdem eine große Prise Muskatnuss reiben und beifügen und salzen und noch einen halben Teelöffel Liebstöckel beigeben.
Die Suppe etwas abkühlen lassen, damit sie nicht mehr kocht. Jetzt das Eigelb unterrühren.
Die Tomaten heiß überbrühen, häuten und dann in kleine Würfel schneiden. In jede Suppentasse eine fein gewürfelte Tomate geben und dann mit der Kressesuppe aufgießen. Noch einige frische Kresseblätter darüber geben - fertig!
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Bärlauch Cremesuppe
Bärlauch vertreibt den Finterfrust! Eine köstliche Suppe zur Walpurgisnacht oder zum Frühjahrsbeginn
1 Bund Bärlauch (ca. 300 g)
1 kleine Zwiebel
2 El Butter
1/2 l Gemüsebrühe
1/8 l Schlagsahne
Salz, Pfeffer
Bärlauch und Zwiebel fein hacken. Ca. 1. Löffel Bärlauch besonders fein hacken und zur Seite stellen. Die Zwiebel in der Butter glasig dünsten; Bärlauch dazugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Aufkochen lassen, dann die Schlagsahne einrühren und mit dem Mixstab fein pürieren; mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe in Teller verteilen und in jeden Teller ein wenig mit den feingehackten Bärlauchblättern garnieren.
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Brennesselsuppe
Diese Suppe ist ebenfalls für das Frühjahr geeignet um unseren Körper zu entschlacken und unser Blut zu reinigen.
2 Eßl. Butter
1 Zwiebel (fein gehackt)
2 Hand voll Brennesselblätter (nur die zarten Spitzen)
1 l Gemüsebrühe,
3 Kartoffeln (gerieben)
Die Zwiebel in der heißen Butter glasig dünsten, die Brennesselblätter dazugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Jetzt die Kartoffeln in die Brühe reiben und alles 20 Min, köcheln lassen. Mit dem Pürrierstab pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
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Kartoffelsalat mit Gundermann
2 kg festkochende Kartoffeln
1 große Gemüsezwiebel
1 Tasse sehr kräftige Gemüsebrühe ("Würzel" von Bruno Fischer)
etwas Salz und Pfeffer
2-3 Eßl. Essig
1 Tasse Sonnenblumenöl
4-5 Gundelreben
Die Gundelreben oder auch Gundermann genannt wachsen an vielen Stellen. Bei mir wachsen sie wild im Garten. Das ist natürlich besonders praktisch, wenn man sie bei Bedarf dort frisch holen kann.
Wie man Kartoffeln kocht, brauche ich wahrscheinlich nicht erklären. Für Kartoffelsalat sollte man sie allerdings nicht zu weich kochen und sollte auch auf eine festkochende Sorte achten.
Die gekochten Kartoffeln erkalten lassen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel feinwürfeln und über die Kartoffeln geben. Etwas Salz und Pfeffer darüber geben und den Essig dazu schütten. Jetzt die erhitzte Gemüsebrühe über den Salat geben. Neuerdings nehme ich die Klare Suppe "Würzel" von Bruno Fischer (Danke - Johannes!!). Diese schmeckt nicht nur sehr gut, sondern verleiht den Kartoffeln auch eine wunderschöne gelbe Farbe, besonders dann, wenn man ihn noch 2 bis 3 Stunden durchziehen läßt. (Natürlich kann man auch eine andere Gemüsebrühe verwenden.) Jetzt mische ich den Salat einmal kräftig durch und gebe dann erst das Öl dazu.
Die Gundelreben waschen, die Blätter abzupfen und mit dem Kräutermesser hacken. Es sollten schon mindesten 3 bis 4 Eßlöffel Gundermann über den Salat gegeben werden, damit sein kräftiges Aroma auch gut zur Geltung kommt. Jetzt den Salat noch einmal kräftig durchmischen!
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Soleier mit Kräutern und Chilli
Diese wunderbare Sache mache ich immer für Silvester. Wobei ich mich allerdings nicht an die Zeitangabe halte, die Eier 4 Tage vor dem Verzehr zuzubereiten, denn dann wäre keines mehr übrig :-)
Man koche 20 Eier (hartkochen - also ca. 10 Minuten)
schichte diese in ein großes Glas, eine Bowleschüssel oder was man da so hat,
dann koche man einen Sud aus
1/2 Liter Essig (Knoblauchessig, Kräuteressig - was vorhanden)
1/2 Liter Wasser
5 Eßl. Salz
3 Loorbeerblätter
3 getrockneten Chillischoten
3 geschählte Knoblauchzehen
2 Teelöffel Rosmarin, oder einen frischer Kräuterstang - eventuell auch Thymian
einige Pimentkörner, Pfefferkörner, Wacholderkörner
Auf alle Fälle sollten es Chillischoten/Knoblauch/Essig und Salz sein ... ich variere da immer - je nachdem, was so vorhanden ist.
Diesen Sud ca. 7 Minuten köcheln.
Die fertigen Eier leicht anklopfen, so dass sie überall "angedatscht" sind - in das Glas füllen und mit dem abgekühlten Sud übergießen. Dann sollte das Ganze ca. 4 Tage stehen - aber ich schwöre - es schmeckt schon nach ein paar Stunden einfach nur göttlich :-) Und aus diesem Grund mache ich die Soleier auch immer nur einen Tag vor der Feierlichkeit ... sonst wären nämlich keine mehr über :-)
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Löwenzahnsalat
Man nimmt dazu die kleinen zarten Blätter des Löwenzahns, teilweise bekommt man ihn auch schon im Gemüseladen oder auf dem Markt zu kaufen.
Die Löwenzahnblätter in lauwarmen Wasser waschen und anschließend trocken schleudern.
50 g Speckwürfel in Ölivenöl knusprig braten und abkühlen lassen.
Die Speckwürfel über dem Löwenzahn verteilen und dann mit Essig, Öl, Pfeffer und Salz vermischen.
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Irische Zwiebelmarmelade
1 kg rote Zwiebeln
1 Glas Rotwein (ca. 200 ml)
500 g Gelierzucker 1:2
1 Eßl. gehackte Zitronenmelisse
1/2 Teelöfel zerstoßener Kümmel
Die Zwiebeln schälen und würfeln und mit dem Wein leicht aufkochen. Gewürze und Gelierzucker hinzufügen. 3 -4 Minuten köcheln lassen. In saubere und heiß ausgespülte Marmeladengläser füllen und die Gläser auf den Kopf stellen.
Dieses Rezept wurde mir von einer Leserin meiner Seite zugeschickt, die dieses Rezept aus Irland mitgebracht hat - Danke Sonja!
Ich habe das Rezept gleich nachgekocht und für lecker befunden. Die Marmelade passt gut zu vielen Käsesorten, kann aber auch zu Wild oder Rostbeaf gereicht werden. Man kann sie auch zum Fondue reichen oder damit Soßen verfeinern.
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Klassische Tomatensoße
2 Zwiebeln
2 Möhren
2 Knoblauchzehen
4 kleine Dosen Tomaten in Stücken
1 kleine Dose zweifach konzentriertes Tomatenmark
2 Eßl. Zucker
2 Eßl. Balsamico Essig
Salz, Pfeffer
1 Bund Basilikum
Zwiebeln, Möhren und Knobi in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl anbraten bis die Zwiebeln glasig sind. Ca. 2 Eßlöffel Zucker über die Zwiebeln geben und diesen leicht karamelisieren lassen. Dann die Tomaten dazugeben und das Tomatenmark. Mit 1 bis 2 Tassen Wasser auffüllen. Salz, Pfeffer und Essig zugeben und kurz aufkochen lassen. Dann auf kleinster Stufe ca. 2 Stunden köcheln lassen. Zwischendurch immer mal umrühren, evtl. Wasser auffüllen.
Jetzt mit dem Stabmixer alles fein pürieren. Den Bund Basilikum hacken und kurz vor dem Servieren in die Soße geben. Nochmals mit Salz, Zucker, Pfeffer und Essig abschmecken und zusammen mit einem Salat zu Spaghetti oder anderen Nudeln reichen.
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Likörzubereitung

Brombeerlikör
200 g reife Brombeeren
150 g weißen Kandis
1 Stange Zimt
alles in eine große Glasflasche schichten
1 Flasche Korn (38%)darüber gießen (Brombeeren müssen bedeckt sein). Die Flasche gut verschließen und 6 - 8 Wochen an einen kühlen Ort stellen. Ab und zu umrühren (oder vorsichtig schütteln).
Dann durch Filterpapier gießen und in Flaschen abfüllen. Noch einige Wochen durchziehen lassen. Bei mir wird der Brombeerlikör meistens zu Weihnachten geöffnet ... in seltenen Ausnahmefällen auch schon mal etwas früher :-)
Brombeersherry
500 g Brombeeren
250g feiner Zucker
1 Flasche Sherry Amontillado (halbtrocken)
1/8 l Weinbrand (bevorzugt spanischen)
Die gewaschenen Brombeeren lagenweise mit dem Zucker in eine Schüssel geben und leicht stampfen. Stehenlassen bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat. Diese Mischung in eine bauchige Flasche füllen und mit dem Sherry aufgießen. Die Flasche eine Woche lang an einem dunklen Ort durchziehen lassen. Häufig schütteln ! Jetzt erst den Weinbrand zugeben und den Likör noch 4 Wochen reifen lassen. Durch ein Leinentuch filtrieren und in Flaschen oder Karaffen füllen. Und dann gut vor der besten Freundin verstecken !!! :-))
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Schlehenlikör

1200 g Schlehen
750 g Zucker
1 Vanilleschote
1 l Korn (38 %)
Die Schlehen waschen und trockenreiben. Mit einem Zahnstocher jede Frucht 4 bis 5 mal einstechen. Die Schlehen lagenweise mit dem Zucker in eine große Flasche füllen. Die aufgeschlitzte Vanilleschote dazugeben. Mit dem Alkohol auffüllen und dann ca. 8 Wochen reifen lassen. Zwischendurch gut durchschütteln. Wenn er durch einen Kaffeefilter gegossen und in Flaschen gefüllt ist, sollte auch dieser Likör gut versteckt werden!! :-))
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Magenbitter
Zehn verschiedene Heilkräuterzweige, wie
Melisse, Pfefferminze, Estragon, Basilikum, Rosmarin, Beifuss, Thymian, Oregano, Schafgarbe, Salbei, werden mit 1 Liter Schnaps (Korn 38%) ausgezogen.
Der Zusatz von 10 g Anis oder Fenchel ergänzen das milde Aroma. Nach ca. 14 Tagen abfiltern und in dunkle Flaschen füllen. Dieser Kräuterlikör ist verdauungsfördernd und besonders nach fetten Speisen sehr hilfreich.
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Eierlikör
Ein wenig ist er ja aus der Mode gekommen. Und man kann dieses Rezept auch nur dann machen, wenn man garantiert frische Eier von absolut glücklichen Hühnern hat.
6 Eigelb
300 g Zucker
1 P. Vanillezucker
170 ml Kondenzmilch (10%)
1/4 l Kirschwasser oder Zwetschgenwasser
Eigelb mit Zucker und Milch mit dem Mixer schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Schnaps dazugeben und im Kühlschrank einen Tag kalt stellen.
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Hexentränke für Hexenfeste
Walpurgisnachtbowle
Diese Bowle mache ich jedes Jahr zur Walpurgisnacht. Sie ist besser als jede Flugsalbe ! :-)
Allgemein wird sie Maibowle oder Waldmeisterbowle genannt. Waldmeister entfaltet sein Aroma nur bis etwa Mitte Mai. Sobald er zu blühen anfängt, ist seine Zeit vorbei. Manchmal kann man das duftende Kraut auf dem Markt erstehen. Aber besser ist es natürlich das Kraut selbst im Wald zu suchen. Es wächst gerne in lichten Buchenwäldern.
Und nun das Rezept:
Auf 1 Liter Weißwein kommen ca. 5 g Waldmeisterkraut (ohne Blüten) und etwa 30 - 40 g Zucker.
Zuerst eine Flasche Wein mit dem Zucker und den Kräutern ansetzen und zugedeckt ca. 3 Stunde stehen lassen. Dann die Kräuter wieder herausnehmen (bis auf einen kleinen Rest und die Bowle mit einer Flasche Sekt oder Champagna aufgießen. In der Walpurgisnacht kann es auch Champagna sein!! :-)
Auch durch die Zugabe von Zitronenmelisse oder Pfefferminzblättern kann die Maibowle einen erfrischenden Geschmack erhalten.
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Hessische Walpurgisnachtbowle
Die hessische Variante der Maibowle wird natürlich mit Apfelwein angesetzt.
Auf 1 Liter Apfelwein nehmen wir ca. 5 g Waldmeisterkraut - es kann übrigens ruhig schon ein wenig welk sein, dann kommt das Aroma noch besser zum Tragen - 5 Eßlöffel Zucker und ca 5 Scheiben Zitrone. Das ganze lassen wir 3 Stunden ziehen. Die Kräuter entfernen und kaltstellen. Man kann die Bowle mit Zitronenlimonade aufgießen oder pur trinken. Schmeckt "hessisch gut" :-)
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Holundersekt

5 l Wasser
750 g Zucker
1/8 l Essig
Saft einer Zitrone
8 frische Holunderblüten ohne Stiel
Alle Zutaten vermischen und ca. 8 Tage unter gelegentlichem Umrühren ziehen lassen. Dabei stellt sich eine leichte Gärung ein. Jetzt wird der Sekt filtriert und entweder in Karaffen gefüllt, der Gärungsprozess geht noch etwas weiter und der Sekt ist ca. 1 Woche später genussfähig. Man kann aber auch den Sekt in Flaschen füllen, diese verkorken und (wichtig!!!) auch verknoten. Dann die Flaschen stehend mit dem Flaschenkopf nach unten lagern. Längeres Lagern vertieft den Geschmack.
Wobei ich darauf hinweisen will, dass diese Methode gewisse Gefahren birgt. Falls der Gärungsprozess noch nicht weit genug abgeschlossen ist beim Verkorken der Flaschen, kann es leicht passieren, dass die Flaschen explodieren. Ich habe einmal erlebt, wie mir im Keller 10 Flaschen in die Luft gefolgen sind. Seither wird der Sekt bei mir nur noch frisch serviert:-)
Dieses Getränk eignet sich gut für Grillpartys und Gartenfeste im Juni, Anfang Juli, wenn die Holunderblütenzeit ist.
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Hexenblut - alkoholfrei!
Dieser Punsch ist für alle Hexen, die keinen Alkohol mögen, anstelle des Besens den Turbosauger fliegen wollen - oder auch für Hexenkinder!
Sieht aus wie Blut - und schmeckt soo gut!!! :-)
Alle Zutaten in ein Bowlegefäß oder einen großen Saftkrug geben:
1 1/2 Liter (2 Flaschen) Blutorangensaft von Granini
1 1/2 Liter Hagebuttentee (bereits abgekühlt und gesüßt)
den Saft von zwei ausgepressten Orangen
Das Bowlengefaß mit Orangenschalenspiralen verzieren - fertig!!
Hexenblut gibt es bei uns an jedem Kindergeburtstag und ist immer der Renner. Aber auch an Silvester oder anderen Festtagen sind meine Kids begeistert, wenn sie ihre eigene Bowle haben.
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Krötenschleim
3 Bananen
3 l Milch
Saft einer halben Zitrone
Zucker nach Belieben
3 Bananen mit dem Pürierstab oder mit der Gabel zerdrücken, mit etwas Zucker abschmecken, den Saft einer halben Zitrone dazugeben und mit 3 Litern Milch auffüllen.
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Zischender Hexenkessel
Man nehme einen schönen großen kupfernen Hexenkessel (zur Not tut es natürlich auch ein Bowlegefäß oder ein Kochtopf) und füllen in diesen:
1 große Portion Eiswürfel
1 l erkalteten und gesüßten Pfefferminztee
den Saft einer halben Zitrone
2 Flaschen Zitronenlimonade
Zum Schluß noch einige Blätter frischer Pfefferminze
Für Hexen ohne Turbobesen kann auch eine Flasche Limonade durch eine Flasche Asti ausgetauscht werden!
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Holundersirup
Dieses Rezept wurde mir von Christiane Gruber geschickt, wofür ich mich recht herzlich bedanken möchte!!
12-15 Blüten, 3 Liter Wasser, 2 kg feinster Zucker, 3 ungespritze Zitronen, 60 Gramm Zitronensaäure
Dolden ausschütteln, um eventuelle Insekten zu entfernen. Den groben Stengel abschneiden. Die Dolden mit den in Scheiben geschnittenen Zitronen in ein mind. 5 Liter fassendes Gefäss füllen. Parallel dazu das Wasser zum Kochen bringen und den Zucker einrühren. So lange kochen, bis die Lösung ganz klar erscheint. Eine Tasse voll von der Lösung entnehmen und die Zitronensäure darin auflösen. Aufgelöste Zitronensäure zum Zuckerwasser geben und alles vorsichtig über die Blüten giessen. 5 Tage lang abgedeckt stehen lassen. Anschließend die Flüssigkeit filtrieren und in saubere Gläser abfüllen.
Verwendung: Eiskaltes Wasser mit einem Schuss Holundersirup verfeinern oder einen Schuss ins Mineralwasser geben. Kinder lieben diesen Saft.
Falls sich kleine Klümpchen gebildet haben, ist es ganz normal (verklumpter Bluetenstaub). Bei kühler Lagerung der Flaschen hält sich der Vorrat bis zur nächsten Ernte.
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Frau Holle
Wer den Holundersirup schon gemacht hat, kann ihn hier zu einem köstlichen Getränk verwenden. Man kann den Holundersiurp aber auch käuflich erwerben.
1 Kugel Vanilleeis
2 Eßl. Schlagsahne
100 ml Milch
1-2 Eßl. Holundersirup
Vanilleies, Sahne und Milch im Mixer cremig schlagen. Den Holungersirup dazugeben und mit einem langen Löffel vorsichtig unterziehen.
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Erdbeerbowle mit Ysop
1 Pfund Erdbeeren
3-4 Ysop-Stängel
50 g Zucker
2 Flaschen trockenen Weißwein (gut gekühlt!)
1 Flasche Prosecco (ebenfalls gut gekühlt)
Die Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Den Ysop waschen, kurz mit dem Fleischhacker über das Kraut schlagen (damit mehr Aroma austreten kann).
Erdbeeren, Kräuter, Zucker und einen halben Liter Wein vermischen und 2 bis 3 Stunden (notfalls reicht auch eine Stunde) ziehen lassen.
Dann das Kraut entfernen und die Bowle mit dem restlichen Wein und dem Prosecco aufgießen.
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Teufelstrank - extra scharf!!!
Das ist kein Drink für schwache Nerven - ich habe das Rezept aus Polen mitgebracht:
2 cl Himbeersirup
mindestens 12 Tropfen Tabsco
6 cl Vodka (natürlich russischer!!! mit mindestens 40 %)
Man benötigt dazu schmale und hohe Schnapsgläser
in diese füllt man die 2 cl Himbeersirup
darauf werden mindestens (!!!) 12 Tropfen Tabasco geträufelt
dann wird das Glas mit 6 cl Vodka aufgefüllt.
Vorsicht beim Eingießen: Himbeersaft, Tabasco und Vodka sollen sich nicht vermischen -
sondern es gibt richtigenfalls ein Getränk, wo unten der rote Saft ist, darüber ist der ausgeflockte Tabasco - und der Rest im Glas besteht aus reinem, klaren Vodka ... Man sollte das Ganze auf Ex trinken ... teuflich scharf und himmlisch süß zugleich :-) ... und absolut nix für trinkschwache Gemüter :-)
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Holunder-Glühwein
Ein Getränk für die kalte Jahreszeit und eine gesunde Variante des Glühweins. Einfach Holundersaft und Rotwein zu gleichen Teilen mischen und mit Glühweingewürzen wie Zimt, Nelken, Sternanis, Zitronenschalen würzen - und nach Geschmack süßen. Alles nur erwärmen, nicht kochen lassen, da sich sonst der Alkohol verflüchtigt.
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Pilzgerichte
Auch Pilzesammeln gehört natürlich in das Hexenjahr. Im Herbst, wenn die Kräuter und Beeren gesammelt sind, bilden die Pilze den Abschluss im Hexenjahr. Pilze sammeln ist vielleicht ein wenig gefährlicher als das Kräutersammeln. Deshalb rate ich Pilze nur dann zu sammeln, wenn man sie wirklich kennt.

Dieser wunderschöne Pilzkorb wurde von mir am 31. August 2006 gesammelt
Dennoch stammen die meisten sogenannten Pilzvergiftungen nicht von wirklichen Giftpilzen, sondern von verdorbenen oder falsch zubereiteten Pilzen und sind deshalb eigentlich unter den Begriff Lebensmittelvergiftung einzureihen. Pilze sollten niemals aufgewärmt werden !! Und es sollen auch immer nur sauber geputzte und frische Pilze verwendet werden.
Gebratene Pilze
Dieses einfache und klassische Pilzgericht kann man als Beilage zu allerlei kurzgebratenem Fleisch servieren oder auch einfach alleine auf einer Scheibe Toast oder Bauernbrot.
Am besten schmeckt es, wenn man eine schöne Mischung aus Pilzen hat, wie Steinpilze, Rotkappen, Hexenröhrlinge, Maronen und so weiter. In die Pfanne kommt, was man gefunden hat.
Eine Zwiebel kleinwürfeln und in Margarine (oder Öl) anbraten, die kleingeschnittenen Pilze dazugeben und 20 bis 30 Min. durchbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen - ich nehme auch gerne noch etwas Kümmel und Knoblauch dazu.
Als kleine Abwandlung kann man auch noch 1 bis 2 Eier dazugeben.
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Pilz-Toast mit Ei
Die Schwammerln so wie oberen Rezepte für gebratene Pilze zubereiten - aber das Ei nicht an die Pilze geben! Eine Scheibe Bauernbrot in einer Pfanne mit Butter anbraten, auf dem Brot die gebratenen Pilze verteilen. Darüber kommt ein fertig gebratenes Spiegelei. Meine Kinder geben darüber auch noch Ketchup - aber das ist Geschmackssache.
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Steinpilzschnitzel

Das ist ein Bild von unserem Abendessen am 06.09.2006 - ein traumhafter Tag zum Pilze sammeln - Von links nach rechts: Steinpilzschnitzel -Rotkappenschnitzel - Hexenröhrlinge-Schnitzel - Einfach GÖTTLICH!!!
Dieses Rezept kann leider nur in ganz besonderen Jahren gekocht werden, da man dazu feste, ziemlich große Steinpilzkappen braucht oder auch Rotkappen oder Hexenröhrlinge. Leider sind große Pilze oftmals von Würmern befallen und können dann natürlich nicht genommen werden.
Die Kappen der Pilze werden in Streifen geschnitten (ca. fingerdick). Die kleinen Pilzschnitzel werden dann mit Salz und Pfeffer gewürzt und anschließend in Ei und Semmelmehl gewendet (also paniert wie ein normales Schnitzel) und in Butter - ich selbst finde Olivenöl besst - kurz ausgebacken.
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Schwammerlbrühe
ca 1 Pfund gemischte Pilze
etwas Butter
2-3 Eßl. Mehl
1 gehackte Zwiebel
1 l Fleischbrühe oder Gemüsebrühe
1 Becher Sahne
Salz & Pfeffer
Die geputzten Pilze in feine Scheiben schneiden. Butter erhitzen und die Zwiebel andünsten, die Pilze dazugeben und weiterdünsten bis der Saft der Pilze eingezogen ist, mit Mehl bestäuben, schnell verrühren und mit der Brühe aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 20 Min. köcheln lassen. Am Schluß die Sahne zugeben.
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Pilzrahmsoße mit Rindfleisch
Ein mageres Stück Rindfleisch wird mit Suppengemüse gekocht. Das Fleisch dann in Scheiben schneiden und die Brühe durchsieben. Separat dünsten wir eine Zwiebel an, die wir dann mit 1/2 l der Rindfleischbrühe aufgießen, diese etwas einkochen lassen und dann die geputzten und kleingeschnittenen Pilze (am besten eignen sich Mischpilze) dazugeben. Die Menge der Pilze hängt davon ab, wie viele wir gefunden haben :-), aber normalerweise sollten es schon 2 Doppelhände voll sein. Auf kleiner Flamme ca. eine halbe Stunde köcheln lassen, damit die Pilze auch richtig durchgaren. Dann wird die Pilzbrühe mit einem Becher Sahne aufgefüllt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Die Soße wird über die Rindfleischscheiben gegeben. Dazu reicht man am besten Kartoffelklöße oder Semmelknödel.
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Steinpilz Pizza
Wenn das Pilze sammeln einmal nicht ganz so erfolgreich war, so dass es für Pilzschnitzel nicht reicht, dann ist die Steinpilz-Pizza ein tolles Rezept, um aus den kleineren Erträgen ein vorzügliches Essen zu machen.
Einen Pizza Teig herstellen, wie man es kann - oder nach meinem Rezept:
500 g Mehl
1 Hefewürfel
etaws Zucker und Salz
1 Eßl. Olivenöl
ca. 1 große Tasse lauwarmes Wasser
Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Kuhle machen und dort die Hefe zerbröckeln, etwas Zucker darüber streuen (Hefe braucht Zucker um aufzugehen!). Eine halbe Tasse Wasser auf die Hefe geben und den Vorteig ca. 20 Min. gehen lassen - mit einem Geschirrtuch abdecken.
Dann 1 Teel. Salz zugeben und das restliche Wasser und den Teig mit den Knethaken auf höchster Stufe durchmixen. Das Öl zugeben und solange weiterrühren bis der Teig Blasen wirft und sich von der Schüssel löst - man bekommt dafür ganz schnell ein Gefühl, wann der Teig "gut" ist. Es ist ganz wichtig wirklich lange genug zu rühren - dann kann eigentlich nix mehr schiefgehen mit dem Teig!!! Hefeteig ist wirklich keine Hexerei - das Geheimnis ist einfach das lange Kneten (ich habe schon einige Mixer durchgeheizt:-). Dann den Teig 30 - 45 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit die geputzten Steinpilze in kleine Scheiben schneiden und diese in heißem Olivenöl anbraten. Sie sollten wirklich sehr scharf angebraten werden. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 15-20 Minuten bradeln lassen.
Jetzt den Teig auf dem Backblech ausrollen. Eine Dose Pizza-Tomaten darauf verteilen, diese mit Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum würzen. Einige Knoblauchzehen darauf ausdrücken (das bleibt jedem selbst überlassen, wie viele ... aber sowohl Pizza als auch Pilze vertragen da schon einige :-)
Dann sollte man die Pizza mit Salami oder Schinken belegen (bei der Pilz-Pizza ist weniger mehr - da wir ja den würzigen Geschmack der Steinpilze schmecken wollen!). Dann die gebratenen Pilze auf der Pizza verteilen.
Darüber dann einen Mozarella-Käse verteilen und über die ganze Pizza noch einmal einen Beutel Reibekäse oder selbstgeriebenen Käse (Gouda/Edamer/Emmentaler ... was halt da ist).
Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Pizza auf der untersten Schiene ca. 20-30 Min. backen
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Tortillini mit Pilzen in Tomatensoße
500 g Mischpilze oder Steinpilze
1 Zwiebel
1 Eßl. Olivenöl
200 g Schinkenspeck in Würfeln
1 kl. Dose geschälte Tomaten
500 g Tortellini
Salz, Pfeffer
Die Tortellini in Salzwasser oder Gemüsebrühe garen. In der Zwischenzeit eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden, mageren Schinkenspeck ebenfalls in kleine Würfel schneiden oder gleich fertige Schinkenwürfel nehmen. Die Zwiebeln in Olivenöl anbraten, die Schinkenwürfel dazugeben und dann die kleingeschnittenen Pilze zugeben. Das Ganze jetzt ca. 20 - 30 Minuten in der Pfanne braten bis die Pilze schön gebräunt sind. Dann mit den Tomaten aufgießen und noch ein paar Minuten auf dem Herd lassen. Mit Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken.
Die Tortellini abgeißen mit der Tomaten-Pilz-Soße begießen und mit Reibekäse bestreuen.
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Hühnerbrustfilet mit Pilzen
500 g Mischpilze oder Steinpilze
1 Zwiebel
500 g Hühnerbrustfilet
1 Becher Sahne
1 Tasse Reis
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch
Den Reis wie gewohnt kochen. In der Zwischenzeit die Hühnerbrust in kleinere Stücke schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit Olivenöl gut anbraten. In einer anderen Pfanne braten wir die Zwiebeln ebenfalls in Olivenöl an und geben dann die kleingeschnittenen Pilze dazu. Die Pilze sollten gut durchgebraten werden und die Flüssigkeit sollte verdunstet sein - dann mit einem Becher Sahne ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und - wenn man es mag mit frischem Knoblauch würzen. Die gebratene Hühnerbrust auf die Pilze geben und mit dem Reis servieren.
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Verschiedene Knödel-Spezialitäten
Knödel oder in Hessen auch Klöße genannt sind eine wunderbare Beilage zu vielerlei Gerichten. Hier stellt ich meine Varianten der verschiedenen Semmelknödel vor, die in meinem Hexenhaushalt auf den Tisch kommen.
Serviettenknödel
500 g Mehl
1 Würfel Hefe
1-2 Brötchen
1 Ei
1 Teel. Salz
1 gr. Tasse lauwarme Milch
1 Prise Zucker
Das Mehl sieben und in die Mitte eine Kuhle machen. Da hinein die Hefe brockeln und etwas Zucker auf die Hefe geben, dann die Milch zugeben und alles 20 Min. zugedeckt "gehen" lassen.
In der Zwischenzeit die Brötchen (es können ruhig altbackene sein) klein schneiden.
Wenn der Vorteig dann schön aufgegangen ist, die Brötchenwürfel, das Salz und das Ei hinzugeben. Jetzt mit dem Mixer (Knethaken) kräftig durchkneten bis ein homogener Teig entsteht.
Aus diesem Teig werden 2 gleich große Rollen geformt. Diese müssen nun erneut abgedeckt 1/2 Stunde "gehen".
Einen wirklich großen Topf nehmen und reichlich Wasser zum Kochen bringen. Einen Teel. Salz hinzufügen. Die beiden Knödelrollen in das kochende Wasser geben und sofort den Topf verschließen - auf höchster Stufe 10 Min. kochen lassen, dann einmal die Knödelrollen im Wasser umdrehen und den Topf sofort wieder verschließen und weitere 10 Min. kochen lassen.
Jetzt beide Knödelrollen rausheben und sofort mit einem Tuch abdecken. Mit einem Zwirnfaden werden die Rollen jetzt in Scheiben geschnitten.
Die Zubereitung ist einfach, doch man muss sich genau an die Zeitangaben und das starke Kochen halten, auch darf man nicht zwischendurch den Topf öffnen, sonst kann es passieren, dass die Knödel zusammenfallen. Bei uns heißen solche misssglückte Knödel dann "Klitschker".
Aber im Normalfall hat man herrlich lockere Knödelscheiben, die man sofort servieren kann oder aber auch anderntags in ein Geschirrtuch oder eine Serviette hüllen kann und über Wasserdampf erwärmen kann.
Diese Knödel passen hervorragend zu Enten- oder Gänsebraten, aber auch zu Sauerbraten, Schweinebraten etc.
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Mehlknödel
500 g Mehl
3 Brötchen
1 Teel. Salz
1 Messerspitze Backpulver
3 Eier
1 Tasse Sprudelwasser
Die Brötchen kleinschneiden, die Eier dazugeben und nach und nach das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz zugeben. Das Sprudelwasser zugeben und durchkneten bis ein fester Teig entsteht.
Aus diesem Teig werden 2 Rollen geformt und man läßt sie eine Viertelstunde ruhen.
Einen großen Topf mit Wasser und einem Teel. Salz zum Kochen bringen. Die Knödelrollen hineingeben und bei geöffnetem Topf 25-30 Min. wallen lassen.
Die Knödelrollen aus dem Topf nehmen und mit einem Zwirnfaden in Scheiben schneiden. Diese Knödel sind etwas fester in ihrer Konsistenz als die Serviettenknödel. Sie passen ebenfalls zu allen Gerichten, die mit Soße serviert werden.
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Semmelknödel
300 g Brötchen
300 ml heiße Milch
1 gehackte Zwiebel
100 g Butter
2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat, frische Petersilie & Majoran (oder andere Kräuter)
Auch hier hier kann man natürlich altbackene Brötchen oder Weißbrot verwenden.
Die Brötchen kleinschneiden und mit der kochendheißen Milch übergießen und ca. 20 Min. stehen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln mit der Butter in der Pfanne bräunen (sie sollten richtig braun werden) und die Kräuter fein hacken.
Zwiebeln, Eier, Kräuter und die Gewürze an den Teig geben und kräftig durchkneten. Wenn der Teig zu fest ist noch etwas Milch zugeben, wenn er zu feucht ist, kann man Semmelmehl dazugeben.
Aus dem Teig werden kleine Knödel geformt. Diese werden in kochendes Salzwasser gegeben und bei offenem Topf ca. 15 Minuten ziehen lassen.
Diese Knödel passen gut zu Schwammerlbrühe oder zu Gulasch.
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Gelee und Marmelade
Auch hier muss wieder fleißig im Hexenkessel gerührt werden:
Hagebuttenmarmelade "Hätscherbätsch"
2 kg Hagebutten
1 kg Gelierzucker
Die Hagebutten von Blüten und Stielen befreien und gewaschen in einen Topf geben. Nur knapp mit Wasser bedeckt 20-30 Minuten kochen. Die Fruchtmasse durch ein Sieb streichen.
Von diesem Hagebuttenmark 1 kg abwiegen und mit dem Gelierzucker vermischt 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann in vorbereitete Gläser füllen und sofort verschließen.
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Holunder-Apfel-Gelee
Aus ca. 600 g reifen Holunderbeeren und ca. 500 g Äpfeln mit dem Dampfentsafter Saft machen. Das ergibt ungefähr:
400 ml Holunderbeerensaft
200 ml Apfelsaft
mit
1 Beutel Gelfix und
900 g Zucker
Saft, Gelfix und 2 Eßl Zucher unter ständigem Rühren aufkochen. Wenn der Saft sprudelnd kocht, den restlichen Zucker einrühren und alles noch einmal zum Kochen bringen. Wenn der Gelee durch und durch stark kocht (großen Hexenkessel nehmen, wegen der Gefahr des Überkochens!!) noch 1/2 Minuten (nach der Uhr!) unter Rühren sprudelnd kochen lassen. Dann sofort in saubere Gläser füllen.
Man kann auch Holundersaft alleine zu Gelee verarbeiten, wobei der Saft dann nicht so gut geliert und man mehr Geliermittel benötigt. Außerdem rundet der säuerliche Apfelsaft das Aroma sehr schön ab.
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Brombeergelee
Ca. 2 kg Brombeeren (dampfentsaftet) ergeben ca. 1250 ml Saft.
1250 ml Brombeersaft mit
1 Beutel Gelfix und
1250 g Zucker
Saft mit 2 Eßl. Zucker und Gelfix aufkochen bis der Saft sprudelnd kocht. Dann den restlichen Zucker zugeben und noch einmal 1/2 Minute aufkochen lassen. Sofort in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen.
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Latwerg / Latwerch - Pflaumenmus
5 kg Zwetschen
1,5 Kg Zucker, etwas Zimt + Nelken (gemahlen)
Zwetschgen oder Pflaumen entkernen und in einer Schüssel mit dem Zucker vermischen. Ab und zu umrühren bis der Zucker gelöst ist. Am besten über Nacht stehen lassen.
Dann in einen großen Bräter oder einen anderen großen Topf füllen, der backofentauglich ist.
Im Backofen
bei ca. 200 Grad, 3-4 Stunden köcheln lassen. Ab und zu umrühren. (Aufpassen!!! Wenn man nicht aufpasst, kann das Ganze ordentlich anbrennen ... Seufz! :-)
Wenn das Mus eingekocht ist, Zimt und Nelken unterrühren und sofort heiß in Gläser füllen.
Man kann einige Kerne mitkochen, sie geben ein gutes Aroma, vor dem Abfüllen dann aber rausfischen :-)
Wem das zu aufwendig ist, der kann auch Pflaumenmus einfach wie andere Marmelade mit Gelierzucker kochen. Das dauert dann nicht so lange. Sehr lecker schmeckt auch Pflaumengelee aus entsafteten Pflaumen - Zubereitung genauso wie die Geleerezepte für Apfelgelee oder Brombeergelee.
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Oma's Pfirsichmarmelade
1 kg reife Pfirsiche
800 g Zucker
Die Pfirsiche schälen (wenn nötig vorher mit heißem Wasser überbrühen). Dann die Pfirsiche entsteinen und in kleine Streifen schneiden. Zusammen mit dem Zucker in einen Kochtopf geben. Ich nehme für dieses Rezept normalen Zucker, also keinen Gelierzucker - und es geliert auch so.
Den Zucker im Topf bei kleiner Flamme langsam schmelzen. Dann das Ganze auf großer Flamme zum Köcheln bringen, dabei vorsichtig umrühren. Insgesamt ca. 1/2 Stunde. Wenn die Gelierprobe gut ausfällt wird die Marmelade sofort in saubere Gläser gefüllt und verschlossen.
Gelierprobe geht so: Aus dem Topf einen Teeläffel voll Marmelade entnehmen und auf einen kalten Porzelanteller geben. Wenn die Marmelade dort nach kurzer Zeit geliert, ist die Konfitüre, Marmelade oder auch der Gelee gut.
ANMERKUNG: Zu Großmutters Zeiten wurden die Pfirsichkerne mit dem Hammer aufgebrochen. Im Inneren befindet sich ein mandelähnlicher Kern. Diese Kerne wurden wie Mandeln auch geschält und gemahlen und dann der Marmelade beigegen. Aber VORSICHT: Die Pfirsichkerne enthalten wie auch Bittermandeln Blausäure. Pfirsichkerne werden aber wegen dem Aroma oftmals in der Marzipan- bzw. Perspiranzubereitung oder Konfitürenherstellung eingesetzt. Im privaten Bereich sollte man wegen der gesundheitlichen Risiken aber sehr vorsichtig sein und von der Anwendung dieser Kerne absehen. Sonst hat man vielleicht eine echte Hexenmarmelade :-)
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Holunderblüten-Gelee
Ein wundervoll duftendes Gelee: Frau Holle - die Göttin im Glas sozusagen:-)
Man sollte schön aufgeblüte Holunderdolden nehmen, die keine Insekten und keinen Schmutz enthalten und die an einem geschützen Ort wachsen, denn waschen sollte man die Holunderblüten nicht, weil Wasser das Aroma entzieht.
Zutaten:
ca. 10 frische Holunderblüten
3/4 l Orangensaft
eventuell Zitronensaft von 1/2 Zitrone
500 g Gelierzucker 2 : 1
Zubereitung:
Die Holunderblüten werden in einen Tontopf gegeben und fest zusammengedrückt. Mit dem Orangensaft auffüllen und über Nacht abgedeckt stehen lassen. Am anderen Tag die Flüssigkeit durch ein Sieb abseien und die Blüten fest ausdrücken. Je nach Geschmack etwas Zitronensaft dazugeben.
Den Saft in einen großen Topf geben und den Gelierzucker dazugeben. Alles unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Dann alles in saubere, mit heißem Wasser ausgespülte Gläser füllen und sofort verschließen.
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Lobelias Weihnachtsbäckerei
Nun, seit Hänsel und Gretel wissen wir, dass sich Hexen hervorragend auf das Backen von köstlichen Lebkuchen und Plätzchen verstehen. Deshalb möchte ich hier die Weihnachtsbäckerein aus meinem Hexenhaushalt vorstellen. Natürlich sind auch die Plätzchenrezepte jahrelang von mir erprobt.
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Knusper knusper Knäuschen - Honigkuchen
Aus diesem Lebkuchenteig kann man sowohl kleine Lebkuchen herstellen, als auch Weihnachtsbaumbehang oder größer Teile (wie Weihnachtsbäume, Nikolausstiefel etc.) backen.
Zutaten:
500 g Honig
250 g Butter
250 g Zucker
1 Pck. Pfefferkuchengewürz
15 g Kakao
1200 g Mehl
1 Pck. Backpulver
2 Eier
1 Prise Salz
für die Glasuren:
500 g Puderzucker
Saft einer Zitrone
Speisefarben in rot, blau, gelb, grün etc.
Zuckerstreusel, Zuckerperlen etc.
Honig, Butter, Zucker, Kakao und Pfefferkuchengewürzg unter ständigem Rühren in einem großen Topf zum Kochen bringen. Nach dem Aufkochen abkühlen lassen.
Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und den Eiern in das Gemisch geben und mit einem Kochlöffel gut vermengen. Dann auf einer bemehlten Arbeitfläche kräftig durchkneten bis ein fester Teig entsteht. Diesen in Folie wickeln und bei Raumtemperatur über Nacht stehen lassen.
Den Teig ausrollen und mit beliebigen Formen ausstechen. Auf mittlerer Schien bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen.
Nach dem Auskühlen die Herzen, Sterne, Tannenbäume etc. entsprechend der eigenen Fantasie mit Puderzuckerguß (Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser anrühren) und Zuckerstreuseln verzieren. Das ist die Lieblingsarbeit meiner Kinder - und diese Lebkuchen sind auch ihre Lieblingsplätzchen ... weil alles so schön bunt ist :-)
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Himbeer-Medaillons
Für ca. 60 Stück (plus 60 Nusstaler):
400 g Speisestärke
1000 g Mehl
400 g Zucker
3 Eier
3 Eigelb
3 Päckchen Vanillezucker
500 g Margarine
250 g Butter
Zum Bestreichen:
1 Glas Himbeermarmelade
Puderzucker zum Bestreuen
Speisestärke, Mehl, Eier, Eigelb, Vanillezucker, Margarine und Butter in eine große Schüssel geben. Alle Zutaten kräftig kneten bis ein fester Teig entsteht. Diesen entweder über Nacht oder zumindest ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise ausstechen mit einem Durchmesser von ca. 5-6 cm. Wer kein geignetes Förmchen zum Ausstechen hat, kann dazu auch ein Glas nehmen. Aus der Hälfte der Kreise machen wir Ringe, indem wir noch einmal einen kleinen Kreis aus der Mitte stechen (ca 1,5 bis 2 cm).
8 - 10 Minuten bei ca. 200 Grad.
Nach dem Auskühlen werden die Ringe mit Puderzucker bestreut. Auf die Kreise streichen wir die Himbeermarmelade und setzen dann einen Kreis drauf.
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Nusstaler
Das praktische an diesen Plätzchen ist, dass sie sozusagen aus den Abfallteilen der Himbeer-Medaillons hergestellt werden, wir also keinen zweiten Teig rühren brauchen.
Zutaten:
200 Nougat (notfalls kann man auch Nutella nehmen)
2 Beutel Haselnussglasur
50 g ganze Haselnüsse
Ein Taler wird mit Nougatmasse bestriichen und ein zweiter Taler wird darauf gesetzt. Dann wird das mit der Haselnussglaszur bestrichen und eine ganze Haselnuss obenauf gesetzt.
Die Nusstaler entstehen aus den kleinen Kreisen, die uns von den Himbeer-Medaillons übrig bleiben.
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Frankfurter Bethmännchen
Hierbei handelt es sich um ein typische Frankfurter Spezialität, die es natürlich auch in verschienden Varianten gibt. Dies hier ist meine:
Für ca. 60 Stück:
400 g Rohmarzipan
160 g Puderzucker
80 g Mehl
200 g ungeschälte, gemahlene Mandeln
2 Eier
ca. 180 geschälte Mandelhälften
Der Marzipan wird mit dem Puderzucker, dem Mehl, den gemahlenen Mandeln und dem Eiweiß zu einem Teig geknetet. (Eigelb aufheben für die Glasur!)
Aus dem Teig werden kleine Kugeln geformt und in diese werden jeweils drei halbierte Mandeln mit der Spitze nach oben gedrückt. Die Bethmännchen auf ein gefettetes Backblech setzen und mit dem Eigelb bestreichen.
Bei 150 Grad ca. 15 Minuten backen lassen.
Den Namen haben die Bethmännchen nach dem Frankfurter Stadtrat Simon Moritz von Bethmann. Die Mandeln stehen für seine Söhne. Anfänglich wurden 4 Mandeln nach den Söhnen (Moritz, Karl, Alexander und Heinrich) in die Kugeln gedrückt. Als Heinrich 1845 jung verstarb, wurde die vierte Mandel weggelassen.
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Vanille-Kipferln
Nachdem ich jetzt hier jahrelang versprochen hatte, das Rezept nachzureichen - und es irgendwie nie geschafft habe, hat sich jetzt ein netter Leser meiner Seite erbarmt und mir sein geprüftes und für gut befundenes Rezept geschickt - das ich jetzt hier gerne veröffentlichen will. Herzlichen Dank an Herrn Hanns Berger!!
Zutaten:
300 g Mehl
250 g Butter
125 g Zucker
3 Eigelb
125 g abgezogene, abgeriebene Mandeln
2 Päckchen Vanillezucker
Zubereitung:
Mehl mit Butter, Zucker, Eigelb, Mandeln zu einem Knetteig verarbeiten und eine Stunde kalt stellen!
Aus dem Teig kleine Kipferln (Hörnchen) oder auch Brezeln formen.
Auf einem gefetteten Backblech bei 175 Grad bis 195 Grad hell-gelb backen.
Danach in bereitgestelltem Vanillezucker wälzen - und dann gut verstecken! :-)
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Hexenbäckerei für das ganze Jahr
Neujahrs- oder Faschingskräppel
Diese Kräppel oder Krapfen backe ich immer am Faschingssamstag. Sie eignen sich aber auch sehr gut als Neujahrskreppel.
1 kg Mehl (eher etwas mehr)
4 Eier
200 g Margarine (eher etwas weniger)
Prise Salz
2 Würfel Hefe
Prise Muskat
100 g Zucker
1/4 l Milch (eher etwas mehr)
1 kg Fett
Puderzucker
Gelee
Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung machen und die Hefe einbröckeln, eine Prise Zucker zugeben und etwas lauwarme Milch darüber geben. Diesen Vorteig eine 1/2 Stunde gehen lassen.
Dann die Eier, den Zucker, Salz und Muskat dazugeben und nach und nach mit der lauwarmen Milch zu einem Teig verknetetn.
Wenn der Teig Blasen wirft und sich von der Schüssel löst, wird er noch für eine weitere 1/2 Stunde zugedeckt gehen gelassen.
Dann ca 2- 2 1/2 Zentimeter dick ausrollen und mit einem Glas, oder einer anderen runden Form Kreise von einem Durchmesser von 3 bis 5 cm ausstechen. Die ausgestochenen Kreise noch einmal zugedeckt 10 Min. stehen lassen.
In 1 kg Fett (nicht zu heiß) ca. 5-8 Minuten ausbacken.
Die Kräppel dann mit einer Kuchenspritze mit Gelee füllen und mit Puderzucker bestäuben.
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Buchteln
Buchteln kann man das ganze Jahr über machen. Sie schmecken frisch ganz besonders lecker, können aber auch noch anderntags gut gegessen werden ... wenn was übrig bleibt :-)
1 kg Mehl
2 Würfel Hefe
100 g Zucker
1/2 l Milch
250 g zerlassene Butter
4 Eier
1 Teel. Salz
1 Teel. abgeriebene Zitronenschale
Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken. Die zerbröckelte Hefe mit etwas Zucker und 1/4 l lauwarmer Milch zu einem Vorteig ansetzen. Der Vorteig soll ca. 20 Minuten stehen.
Dann ca. 80 g der zerlassenen Butter dazugeben, Zucker, Eier, Salz, Zitrone und zusammen mit der restlichen Milch gut verkneten (bis der Teig Blasen wirft und sich von der Schüssel löst!)
Aus dem Teig kleine Kugeln formen. Diese werden nebeneinander auf ein mit zerlassener Butter bestrichenes Backblech gesetzt. Am Ende noch einmal mit der restlichen Butter übergießen und auf der 2. Schiene von unten 25-30 Minuten bei 190 Grad C backen.
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Wir backen einen Hexenhut
Dieses Rezept wurde mir von Oberon geschickt, mein Dank geht an ihn!!! Ich gestehe, dass ich es noch nicht ausprobiert habe. Auch nicht weiß, ob ich das jemals machen werde, denn es erscheint mir schon recht arbeitsintensiv. Aber die Idee finde ich so gut, dass ich das Rezept hier trotzdem veröffentlichen möchte. Falls ich es doch einmal ausprobieren sollte, dann werde ich hier ein Bild veröffentlichen vom Hexenhut!!
Der Teig kann mit oder ohne Schokolade gebacken werden. Er wird als Kegel
geformt und mit schwarzer Zuckermasse überzogen.
Für den Teig:
175g weiche Butter oder Margarine, plus 15ml (1EL) zum Ausfetten von Formen
und Pfanne, 175 g Zucker, 3 mittelgroße Eier, 225 g Mehl, vermischt mit 25
g Kakaopulver, 2 gut gehäufte TL Backpulver
Für die Butterglasur:
100g weiche Butter, 175-225 g Puderzucker, 15-30 ml (1-2 EL) Milch oder
Sahne
Für die Zuckerpaste:
675g Puderzucker, plus 25-50 g zum Bezuckern des Brettes, 65-75 ml flüssige
Glycose (Traubenzucker), 7,5 ml Glyzerin, 2 kleine Eiweiße, leicht
geschlagen, 15-20 ml frisch ausgepresster Zitronensaft, schwarze und gelbe
Lebensmittelfarbe
Backofen auf 180 Grad vorheizen, 2 runde Backformen (15 cm Durchm.) ausfetten
und auslegen, eine feuerfeste Puddingform ausfetten. Fett und Zucker
schaumig schlagen. Jeweils ein Ei, abwechselnd mit 15 ml Mehl hinzufügen und
gut durchschlagen. Mit einem Metalllöffel das restliche Mehl (oder Mehl und
Kakaopulver) unterheben und gut vermischen. Die Mischung auf die 3 Formen
verteilen und 20-25 Minuten backen. Den Teig in der feuerfesten Form schon
nach 20 Minuten prüfen, da er meist schneller ausgebacken ist. Aus dem Ofen
nehmen, einige Minuten in den Formen lassen, dann herausnehmen und auf einem
Kuchengitter abkühlen lassen.
Inzwischen die Butter für die Glasur schaumig schlagen. Nach und nach
Puderzucker einrieseln und immer gut durchschlagen. Milch oder Sahne
hinzufügen, damit die Glasur fest, aber geschmeidig wird. Eines der beiden
runden Teigstücke auf ein großes Brett legen. Es muss noch Platz genug für
die Hutkrempe sein. Mit einer Schicht Glasur überziehen, dann das andere
Stück darauf legen, ebenfalls mit Glasur bestreichen und darüber das Stück
aus der Puddingform, mit der runden Seite nach oben, legen. Das Ganze zu
einem Kegel formen, Unebenheiten mit Glasur verschmieren und die
abgeschnittenen Stücke oben anbauen. Wenn der Kegel fertig und schön
spitz ist, noch einmal mit Glasur überziehen.
Den Puderzucker für die Zuckerpaste in eine Schale geben und in die Mitte
eine Vertiefung drücken. Alle Zutaten bis auf die Lebensmittelfarbe
hineingeben, und genug Glukose, damit die Paste weich, aber nicht pappig
wird. Gut mit einer Gabel verrühren und dann mit den Händen weich kneten.
Wenn die Paste zu feucht ist, noch etwas Puderzucker hinzufügen. Eine kleine
Menge (eine Kugel von etwa 4 cm Durchm.) für die Dekoration zurückbehalten.
Den Rest mit schwarzer Lebensmittelfarbe einfärben. Alles noch einmal mit
kühlen Händen gut durchkneten, damit die Farbe gleichmäßig und ohne Streifen
verteilt ist. Dick auf einem leicht bezuckertem Brett ausrollen. Mit etwa
3/4 der Paste den Kegel überziehen, dabei gleichzeitig eventuell nicht
glatte Anschlussstellen begradigen. Der Kegel wird richtig schön modelliert,
ähnlich wie beim Wachs formen.
Aus der restlichen Paste schneidet man eine Krempe, die sorgfältig unten um
den Kegel gelegt wird. Etwas gelbe Lebensmittelfarbe in die vorher zur Seite
gestellte Zuckerpaste geben und gut verkneten. Dick auf einem leicht
bezuckerten Brett ausrollen. Sterne und Halbmonde für die Verzierung des
Hutes ausstechen. Auf einer Seite anfeuchten und fest auf den Kegel drücken.
Um den Hexenhut in Stücke zu schneiden, wird er erst der Länge nach halbiert
und dann in Scheiben geschnitten.
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Zu Ostern eine Rüblitorte

Für den Teig:
7 Eigelbe
300 g Zucker
1 Prise Salz, Nelkenpulver, Zimt
(wenn vorhanden Mädesüß)
2 Eßl. Kirschwasser
aber. Zitronenschale
4 Eßl Zitronensaft
250 g gemahlene Nüsse (Mandeln oder Haselnüsse)
200 g geriebene Möhren
50 g Semmelmehl
50 g Mehl
1 Teel. Backpulver
Für die Glasur:
5 Eiweiße
200 g Puderzucker
2 Eßl. Kirchwasser
2 Eßl. Zitronensaft
50 g geröstete Mandelblättchen
Für die Marzipan-Möhren:
200g Marzipan-Rohmasse
50 g Puderzucker
etwas rote Lebensmittelfarbe
einige Pistazien oder grüne Kürbiskerne
Die Eigelbe mit 200 g Zucker, den Gewürzen und dem Kirschwasser schaumig rühren. Karotten, Nüsse, Semmelmehl, Mehl und Backpulver zugeben.
Die Eiweiße mit 100 g Zucker schaumig schlagen. Den steifen Schnee unter den Teig heben.
In eine gefettete Springform geben und bei 190 Grad C auf der zweiten Schiene von untern 45 bis 55 Minuten backen.
Nach Möglichkeit sollte die Torte jetzt zwei Tage ruhen. Den Puderzucker mit dem Kirschwasser und dem Zitronensaft verrühren und damit die Oberseite der Torte bestreichen.
Den Rand mit den Mandelblättchen bestreuen
Die Marzipanrohmasse mit Puderzucker und Farbe vermischen und daraus 12 Möhren formen. Die Kürbiskerne einmal der Länge nach teilen und als "Möhrengrün" oben in die Möhre stecken. Damit die Torte verzieren.
Sehr dekorativ sieht es zu Ostern auch aus, wenn man einen Teil der Marzipanrohmasse grün einfärbt. Diese Masse durch eine Knoblauchpresse drückt, so dass grüne Spaghetti entstehen, die man sehr schön als Osternest in die Mitte der Torte setzen kann. Dort noch 3 kleine Ostereier reinlegen ...
Ein Dankeschön geht an Mareike, die die Rüblitorte nach diesem Rezept gebacken hat und mir davon das Foto oben geschickt hat!!
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Rhabarberkuchen mit Baiser
Dieser Kuchen erinnert an alte Zeiten, an unsere Großmütter und an die Kindheit.
Ein wunderbarer Kuchen, wenn im Juni der Rhabarber im Garten wächst oder überall in Geschäften und auf Märkten erhältlich ist.
Für den Teig
- 500 g Mehl
- 200 g Zucker
- 1 Päckchen Vaniliezucker
- 75 g weiche Margarine
- 1/2 Päckchen Backpulver
- ca. 3-4 Eßl. Milch
Für den Belag:
- 1 kg Rhabarber
- 1 gekochter Vanillepudding
- Eischnee von 6 Eiern und 200 g Zucker
- evtl. einige Spritzer Zitronensaft
Die Teig-Zutaten mit dem Knethaken zu einem Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie einwickeln und 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
In der Zwischenzeit den Rhabarber schälen und in kleine Stückchen schneiden und den Vanillepudding kochen:
- 1 Pck. Vanillepudding
- 500 ml Milch
- 3 Eßl. Zucker
- evtl. 1 Becher Schlagsahne
Das Puddingpulver mit dem Zucker mischen und mit 5-6 Eßl. Milch gut verrühren. Die restliche Milch zum Kochen bringen.
In die kochende Milch die Puddingflüssigkeit einrühren und noch einmal kurz aufkochen. Den Pudding erkalten lassen. Wer es noch ein wenig üppiger haben will, kann einen Becher Sahne steif schlagen und unter den erkalteten Pudding mischen.
Den Teig auf dem Backblech ausrollen und mit der Gabel Löcher in den Teig stechen. Dann den Pudding und den Rhabarber darauf verteilen.
Den Backofen auf 200° C vorheizen und den Kuchen ca. 30 Min. backen.
In der Zwischenzeit die 6 Eiweiß mit 200 g Zucker zu Schnee schlagen.
Man kann ein paar Spritzer Zitronensaft zugeben, damit der Schnee besser steif wird. Diese Masse dann auf dem Kuchen verteilen und noch einmal für ca. 10 Min. in den Backofen.
Den Kuchen noch heiß aufschneiden, dann bricht das Baiser nicht auseinander.
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Holundercremerolle
Bei dieser gefüllten Biskuitrolle können wir wieder unser Holundersirup (Rezept siehe weiter oben!) zum Einsatz bringen - oder es eben auch hier fertig kaufen.
Biskuit:
4 Eier
100 g Zucker
1 Vanillezucker
25 g Puderzucker
75 g Mehl
1/2 TL Backpulver
Zucker zum Ausrollen
Füllung:
300 g Vollmilchjoghurt
1/8 l Holundersirup
8 Blatt weiße Gelantine
200 g Schlagsahne
Teig:
Eier Trennen. Eigelb mit Zucker und Vanillezucker weißcremig schlagen. Eiweiß mit Puderzucker steif schlagen und zu der Eigelbmasse geben.
Mehl und Backpulver mischen und auf das Eiweiß sieben. Mit dem Schneebesen alles vorsichtig unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen (200 Grad C, Umfluft 170 Grad C) 15 - 20 Minuten backen.
Den Teig auf ein gezuckertes Handtuch stürzen, das Backpapier abziehen und die Teigplatte aufrollen.
Füllung:
Joghurt und Holundersirup mischen. Gelantine in kaltem Wasser einweichen und ausdrücken. Zusammen mit 2 Eßlöffeln Wasser in einem kleinen Topf bei milder Hitze auflösen. Dann unter die Joghurtmasse geben und kalt stellen.
Wenn diese Masse fest wird, die steifgeschlagene Sahne unterheben.
Biskuitrolle auseinander rollen und mit der Creme bestreichen, wieder aufrollen und im Kühlschrank fest werden lassen. Die fertige Biskuitrolle vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
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Rezepte für Halloween

Kürbissuppe
- Fruchtfleisch eines (mittelgroßen) Kürbisses
- 150 g Butter
- 1 bis 1 1/2 Liter Gemüsebrühe (bevorzugt auch hier: "Würzl von Bruno Fischer")
- 1 Becher Schmand (es geht auch Saure Sahne oder Creme Fraîche, auch süße Sahne)
- Salz, Pfeffer, Koriander, Ingwer
- 4 Scheiben Toastbrot oder auch Bauernbrot
- 1 handvoll Kürbiskerne
Diese Suppe ist die Halloween-Suppe schlechthin. Der Kürbis wird natürlich fachgerecht ausgehöhlt, mit Augen, Nase und Zähnen versehen und beleuchtet ins Fenster gestellt! Mit dieser Suppe kann man jede Halloweenparty einleiten oder aber auch ein Abendessen im Kreise der Familie gestalten.
Aus dem Fruchtfleisch und den Kürbiskernen machen wir dann diese wirklich sehr leckere Suppe, die wunderbar zu Halloween passt. Selbst meine Kinder lieben diese Suppe!!
Das ausgehöhlte Fruchtfleisch wird kleingeschnitten und in der zerlassenen Butter angedünstet. Dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und das Ganze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Bei der Gemüsebrühe ist "Würzl" mein Favorit, weil die Suppe damit in ihrer gelben Farbe besonders schön unterstrichen wird.
Jetzt wird das Kürbisfleisch mit dem Pürierstab fein püriert, der Schmand wird dazugegeben und die Gewürze. Korriander und Ingwer geben ein sehr gutes Aroma! Man kann auch eine Prise Muskat dazugeben, wenn man ihn mag.
In einer Pfanne wird etwas Butter zerlassen und das Toastbrot oder auch das Bauernbrot (nach Geschmack, dass eine ist vornehmer, das andere rustikaler) wird in der Butter angeröstet. Dann gibt man noch eine gute handvoll Kürbiskerne dazu. Dazu nimmt man natürlich die aus dem Kürbis!! Es ist allerdings von Vorteil, wenn man eine Großmutter im Haus hat, die noch keine Gicht in den Fingern hat und die Arbeit übernimmt, die Kürbiskerne aus der Schale zu pellen :-). Die Kürbiskerne dann ebenfalls zu dem Brot geben und anrösten.
Die Suppe in Teller oder Tassen geben und das geröstete Brot mit den Kürbiskernen darüber geben!
Nach dieser Suppe können die kleinen Monster dann losziehen und die Gegend unsicher machen :-)
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Kürbis-Kartoffel-Salat
Da ein Kürbis ja meist sehr groß ist und man nicht immer nur Kürbissuppe essen kann, habe ich im letzten Jahr dieses Kürbis-Kartoffelsalat ausprobiert - sehr gut für die Halloweenparty geeignet:
1 kg Kürbisfleisch, kurz weichgekocht und in Scheiben geschnitten
1 kg Kartoffeln, gekocht und in Scheiben geschnitten
1-2 Stange Lauch in feine Ringe geschnitten
1 Tasse heiße Gemüsebrühe
1 Handvoll Kürbiskerne
1 Handvoll Kräuter (Petersilie, Schnittlauch - was vorhanden ist)
1 Becher saure Sahne
1 Becher süße Sahne
Salz, Pfeffer
Kartoffeln (festkochende) kochen, so dass sie nicht zu weich sind und sich gut schneiden lassen.
Kürbisfleisch vor dem Kochen in Scheiben oder kleine Würfel schneiden und ca. 10 Min. kochen
Kartofflen nach dem Abkühlen in Scheiben schneiden
Abgekühltes Kürbisfleisch dazugeben
Den feingeschnittenen Lauch dazugeben
Pfeffer und Salz über das Ganze
Jetzt eine Tasse heiße Gemüsebrühe darüber gießen und unterrühren
Etwas abkühlen lassen, dann die saußre und die Süße Sahne dazugeben und unterrühren
Am Schluß die Kräuter und die Kürbiskerne leicht unterheben
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Kürbiskuchen
3 Eier
250 g Mehl
1/2 Backpulver
120 g Margarine
120 g Puderzucker
120 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
300 g fein geraspeltes Kürbisfleisch
Eier trennen. Aus Eiweiß und Zucker einen sehr steifen Eischnee schlagen. Eigelb, Margarine, Puderzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eischnee unterheben. Mehl mit Backpulver sieben und mit den Kürbisraspeln unterheben. Den Teig in eine gefettete und bemehlte Form füllen und bei 180 Grad (Heißluft) ca. 1 Stunde backen.

Den fertigen Kuchen kann man schön verzieren, indem man sich aus Papier Augen, Nase und Mund eines Kürbisgesichts ausschneidet, auf den Kuchen legt und diesen dann mit Puderzucker bestreut - die Schablonen entfernen - und schon hat man einen stilvollen Halloween-Kuchen ... ich backe immer gleich zwei davon, dann die Mengenangaben einfach verdoppeln.
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Kürbisbrot
750 g Kürbisfleisch zu Mus kochen
1 Aldi Backmischung Vollkornbrot
100 g Kürbiskerne

Dieses Rezept habe ich aus der Not geboren, weil ich Kürbisbrot backen wollte, der Kürbis in diesem Jahr war so ergiebig, dass nach Kürbissuppe und Kürbiskuchen immer noch soviel Kürbisfleisch da war ... aber kein Mehl mehr im Haus war, nur noch die Backmischung - und das Ergebnis wurde wunderbar.
Die Backmischung in eine Schüssel geben, das abgekühlte Kürbismus dazugeben und mit dem Knethaken so lange rühren bis sich der Teig von der Schüssel löst. Man braucht kein Wasser mehr an die Mischung geben! Zuletzt die Kürbiskerne unterkneten und das Brot in 2 gefettete Kastenformen geben. Ich nehme zum Brotbacken immer einen Römertopf, weil ich da die doppelte Menge Teig unterbringe und das Brot eine schöne Form bekommt.
Den Teig in die gefettete Form geben und ca. 1/2 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Bachzeit ca. 1 Stunde bei 180 Grad im Heißluftherd.
Man kann aber auch ein süßes Kürbisbrot backen:
750 g Kürbisfleisch
1 kg Mehl
150 g Zucker
2 Tl. Salz
2 Würfel Hefe
2 Eier
125 g Butter
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Spaghetti Kürbis
1 Spaghetti Kürbis (die heißen wirklich so!) Es sind kleine zucchiniartige gelb-grüne Kürbisse, die einen nussigen Geschmack haben.
500 g Spaghetti
1 gr. Dose geschälte Tomaten
1 Zwiebel
Olivenöl, Zucker, Essig, Salz, Tomatenmark
250 g geriebenen Gouda
Den Spaghetti Kürbis (komplett mit der Schale!) in einem Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Kochzeit gut 30 Minuten!
In der Zwischenzeit die Tomatensoße zubereiten:
1 kleingehackte Zwiebel in Ölivenöl glasig dünsten, dann mit den Tomaten (die man vorher zerkleinert hat) aufgießen. 2 Eßl. Tomatenmark dazugeben und mit Zucker und Essig abschmecken.
Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen und abgießen.
Der fertige Kürbis wird jetzt der Länge nach aufgeschnitten, die Kerne und das "Spinngewebe" entfernen und dann wird das Fruchtfleisch mit einer Gabel herausgekratzt - das Fruchtfleisch sieht dadurch so ähnlich aus wie Spaghetti (ich vermute mal, dass der Kürbis dadurch seinen Namen hat).
Die echten Spaghetti und die Kürbisspaghetti mischen - Tomatensoße darüber geben und mit geriebenem Käse bestreuen.
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Zwiebelkuchen
Der Teig ist identisch mit meinem Pizza-Teig von der Steinpilz-Pizza:
500 g Mehl
1 Hefewürfel
etaws Zucker und Salz
1 Eßl. Olivenöl
ca. 1 große Tasse lauwarmes Wasser
Für den Belag:
250 g gewürfelten Schinkenspeck
750 g in Ringe geschnittene Zwiebeln
1 Stange Lauch
1 Becher Sauer Rahm oder Schmand
2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Kuhle machen und dort die Hefe zerbröckeln, etwas Zucker darüber streuen (Hefe braucht Zucker um aufzugehen!). Eine halbe Tasse Wasser auf die Hefe geben und den Vorteig ca. 20 Min. gehen lassen - mit einem Geschirrtuch abdecken.
Dann 1 Teel. Salz zugeben und das restliche Wasser. Dann den Teig mit den Knethaken auf höchster Stufe durchmixen. Das Öl zugeben und solange weiterrühren bis der Teig Blasen wirft und sich von der Schüssel löst - man bekommt dafür ganz schnell ein Gefühl, wann der Teig "gut" ist. Es ist ganz wichtig wirklich lange genug zu rühren - dann kann eigentlich nix mehr schiefgehen mit dem Teig!!! Hefeteig ist wirklich keine Hexerei - das Geheimnis ist einfach das lange kneten. Dann den Teig 30 - 45 zugedeckt Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit ca. 750 g Zwiebeln in Ringe schneiden und eine in Ringe geschnittene Stange Lauch dazunehmen.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, den Schinkenspeck anrösten, dann die Zwiebeln und den Lauch dazugeben, alles anbraten, dann mit einer halben Tasse Wasser aufgießen und das Ganze mit Pfeffer würzen. Salz ist nicht nötig, da der Schinkenspeck schon salzig genug ist. Die Pfanne abdecken und das ganze ca. 1/2 Stunde oder etwas länger dünsten.
1 Becher Schmand mit 2 Eiern verrühren, mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen - unter die fertigen Zwiebeln mischen und das ganze auf dem ausgerollten Teig verteilen.
Bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen - dazu passt hervorragend ein Federweißer ... mmmhhh :-)
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Letscho - Ungarisches Paprikagemüse
200 g Bauchspeck
1 Fleischwurst
6-8 Kartoffeln
500 g Zwiebeln
2 kg Paprika
ca. 4 frische Chillischoten (rot/grün)
4-6 frische Tomaten - oder eine kleine Dose Pizza Tomaten nehmen
Olivenöl
Salz, Pfeffer und scharfen gemahlenen ungarischen Paprika
Dieses Gericht gelingt am besten, wenn man eine Schwiegermutter hat, die selbst ungarischen Paprika züchtet :-) Es gelingt aber mit ein paar Tricks auch mit käuflich erwerblichen Paprikaschoten, die es im Supermarkt gibt. Allerdings sollten es schon die langen, spitzen Schoten sein (nicht die dicklichen, die überall erhältlich sind - diese sind einfach zu fade). In den letzten Jahren gibt es aber die schönen Schoten überall im Handel ab September so ungefähr.
Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Stil der Paprika abschneiden und die Kerne auslösen, dann die Paprika ebenfalls in Ringe schneiden. Und falls man jetzt nicht das Glück hat, selbstgezüchtete Paprika zu haben, dann braucht man auch ein paar Chillischoten, damit das Gericht die nötige Schärfe bekommt - diese ebenfalls in Ringe schneiden (Vorsicht! Sie brennen in den Augen, falls man sich in diesen reibt!). Die Kartoffeln schälen und längs achteln - also in "Schnitze" schneiden (etwas größer alls für Pommes). Die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, kreuzförmig einritzen und die Haut abziehen und in Würfel schneiden.
Einen großen Topf nehmen und etwas Olivenöl erhitzen und dann die Zwiebeln darin glasig dünsten. Salz und Paprikapulver auf die Zwiebeln geben und dann die Paprikaringe und die Chillischoten dazugeben. Gut durchrühren und auch die Paprika etwas anbraten. Dann die Tomaten dazugeben. Wieder gut durchrühren und dann die Kartoffelschnitze dazu. Topf abecken und auf kleiner Flamme ca. 40 Min. garen lassen.
Den Bauchspeck von der Schwarte befreien, in 1 fingerdicke Streifen von ca. 5x5 cm schneiden, diese in mit Paprikapulver panieren. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Speck ausbraten.
In der Zwischenzeit die Fleischwurst in Wasser garen.
Den Speck am Ende in das Letscho geben und die Fleischwurst mit frischem Bauernbrot dazu servieren. Das Letscho sollte schön scharf sein - so dass dann die Fleischwurst und das Brot einen guten Kontrast dazu bildet. Wenn es richtig scharf geglückt ist, dann sind das die etwas faderen Kontraste, die die Schärfe so richtig herausstreichen :-)
Natürlich kann man das Letscho auch ohne Fleischwurst machen und es zu Schnitzel oder einem Salzbraten servieren ...
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Gefüllte Paprika
Zutaten:
10-12 Paprikaschoten
2-3 frische Chillischoten
500 g Hackfleisch
2 Zwiebel
1 Ei
Salz, Pfeffer, Paprika, Olivenöl, 2 Eßl. getrocknete Pfefferminze, 1 Eßl. Tomatenmark, Prise Zucker
6 frische Tomaten oder 1 Dose Pizza Tomaten
1 Becher Sahne
1 1/2 Tassen Basmati Reis
Hier gilt wieder das gleiche - sehr gut, wenn man eine Schwiegermutter mit einer Eigenzüchtung an würzigen Paprikas hat :-) - ansonsten muss man improvisieren und sehen, wo man schöne Spitzpaprikas her bekommt und ein paar Chillischoten dazu nehmen ...
Die Paprika oben aufschneiden und die Kerne entfernen.
Das Hackfleisch mit einer kleingehackten Zwiebel, Salz, Pfeffer und Paprika und einem Ei vermischen. 1-2 Chillischoten kleinhacken und unter das Hackfleisch mischen. Alles gut durchkneten und dann die ausgehölten Paprika damit füllen.
Olivenöl in einer erhitzen und die gefüllten Paprika darin von allen Seiten anbragen. Gleichzeitig in einer anderen Pfanne 1 kleingehackte Zwiebel und mit den kleingeschnittenen Reststücken, der Paprikadeckel und den restlichen (ebenfalls kleingeschnittenen) Chillischoten anbraten. Mit den Tomaten aus der Dose (oder den frischen, enthäuteten und kleingeschnittenen) aufgießen. Ca. 1 Eßl. Tomatenmark dazugeben und mit Salz, Pfeffer und ca. 1-2 Eßl. getrocknetem und im Mörser zerriebenem Pfefferminzkraut abschmecken - eine Prise Zucker hinzufügen! Das ganze mit einem Becher Sahne aufgießen.
Die vorgebratenen gefüllen Paprika in eine Auflaufform schichten. Mit der fertigen Soße übergießen und für ca. 40 Minuten in den Backofen bei 200 Grad.
In der Zwischenzeit den Reis kochen - und dann zusammen servieren!
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Omas Krautsalat
1 Kopf Weißkohl
100g magere Speckwürfel
Essig, Salz & Pfeffer
Den Krautkopf vierteln und ca. 20 Minuten in Salzwasser legen, dann abtropfen lassen.
Mittelfein schneiden oder hobeln. 1 Teel. Salz beimischen - mit einem Stampfer kräftig durchstampfen, dann ca. 15 Minuten ruhen lassen.
Den Speck anbraten und erkalten lassen.
Das Kraut mit Essig und Öl abschmecken und den Speck dazugeben.
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Hessischer Grüner Kuchen
Dieses Rezept stammt aus Nordhessen und ich kenne es auch noch nicht so lange, aber das ist wirklich was Leckeres für kalte Herbstabende. Zwar eine echte Kalorienbombe, aber so kurz vor dem Winter darf man doch auch mal sündigen :-) Das Rezept gibt es in verschiedenen Variationen - meine ist familienerprobt und kommt immer wieder super an. Wer Zwiebelkuchen und Pizza liebt, der findet hier eine neue Variante, echte Hausmannskost aus dem schönen Hessen eben :-)
Der Ursprung dieses Gerichts stammt aus der Zeit, als man noch in hessischen Backhäusern Brot gebacken hat. Wenn dann die Glut nicht mehr heiß genug für Brote war, das Feuer aber immer noch gut war, machten die Frauen diesen Kuchen aus den Resten des Brotteigs.
Mein Rezept ist für 2 Backbleche des herrlichen Grünen Kuchens, wer nur eins machen will. kann die Zutaten ja einfach halbieren.
Zutaten:
1 kg Backmischung Roggenbrot
2 handelsübliche Bündel Zwiebelschlotten (Frühlingszwiebeln)
eventuell noch 2 Stangen Lauch
1 Liter Milch
100 g Mehl
4 Becher Schmand oder Saure Sahne
400 g Speck (also den fetten weißen Speck, den man sonst allenfalls zur Füllung für Rouladen nimmt)
5 Eier
1 große Tasse Semmlbrösel
Als Gewürze nur Salz, geriebe Muskatnuß und 2 zerdrückte Knoblauchzehen
Für den Teig nehem ich eine 1 kg Backmischung Roggenbrot (nach Packungsangaben den Teig zubereiten und diesen dann auf den zwei Backblechen ausrollen). Anmerkung: man kann natürlich auch einen Pizzateig (siehe mein Rezept dazu auf dieser Seite - oder auch einen anderen) machen, geht natürlich auch, aber gerade die Roggenmischung schmeckt sehr gut bei diesem "Kuchen", man kann das natürlich auch selbst machen mit Roggen- und Weizenmehl, oder man kann sich auch Brotteig beim Bäcker bestellen und diesen nehmen.
Für den Belag schneide ich 2 handelsübliche Bündel Schlotten, im Hochdeutschen heißt das wohl Frühlingszwiebeln, die es aber das ganze Jahr über gibt. Ich mische auch immer noch 1-2 Stangen Lauch unter, das kann man halten wie man will, oder was eben vorrätig ist.
Dann stelle ich in einem großen Topf 1 Liter Milch auf, wovon ich aber ca. 200 ml zurückbehalte und diese in einem Gefäß mit 100 g Mehl verrühre. Wenn die Milch schön heiß ist, gieße ich die Mehlbrühe dann in die heiße Milch (mit dem Schneebesen einrühren) und koche das Ganze so ähnlich wie Pudding auf. Von der Kochstelle ziehen und dann würze ich mit Salz und reibe eine gute Portion Muskat hinein, drück dann den Knobi dazu - und dann kommen die 4 Becher Schmand hinein, damit ist die Masse auch weitestgehend abgekühlt, dass man die 5 Eier dazu geben kann. Alles gut verrühren und jetzt nur noch die Schlotten und den Lauch in die Masse rühren. Das Ganze einfach etwas durchziehen lassen.
In der Zwischenzeit schneidet man den fetten Speck in nicht zu dicke Streifen (ca. 1/2 Zentimeter) und dann in ca. 4-5 cm lange Stücke. Diese werden dann mit den Semmlbröseln paniert (also einfach in den Bröseln wenden, da bleibt genug hängen am Speck).
Jetzt den Teig ausrollen auf den beiden Backblechen und dann mit einer Gabel ein paar Löcher in den Teig stechen. Dann den sämigen Gemüse-Schmand-Brei auf dem Teig verteilen. Dann kommen die panierten Speckscheiben drauf. Die Semmelbrösel, die jetzt noch übrig sind vom Panieren werden jetzt einfach noch über die Bleche gestreut ...
Und fertig - ab in den Ofen. Bei Heißluft (für 2 Bleche) ca. gute 30 - 40 Minuten ... je nach Backofen.
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Süße Hexereien
Lavendelzucker
1 kg Zucker
1 Eßl. Lavendelblüten
Lavendel und Zucker vermischen und in Gläser mit Schraubverschluß füllen. Die Mischung 4 - 6 Wochen verschlossen stehen lassen und zwischendurch immer wieder kräftig durchschütteln.
Dieser Lavendelzucker kann sehr gut für Süßspeißen verwendet werden oder ist auch als kleines Geschenk sehr gut herzustellen. Duftet himmlisch!!!
Vor dem Verzehr des Zuckers sollten die Lavendelblüten allerdings herausgesiebt werden.
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Himmlische Himbeeren
500 g frische Himbeeren
ca. 1 Eßl. Zucker
etwas frisch gemahlenen Pfeffer
6 cl schottischen Whisky
Die Himbeeren leicht zuckern (wenn überhaupt - das ist Geschmackssache)
frisch gemahlenen Pfeffer aus der Pfeffermühle darüber geben
(das verstärkt das Aroma)
Den Whisky darüber geben und mit einem Löffel vorsichtig umrühren.
Himm(beer)lisch gut!!!
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Rosen-Liebeszauber
Dieses Desert ist geeignet, das Herz einer Frau zu erobern, falls es für einen Mann gemacht wird, sollte frau vielleicht ein wenig mehr Zucker dazu tun :-) Dieses Rezept ist kreiert von Ha-Jo Michl, bei dem ich mich ganz herzlich bedanke!!
Um ein Liebesdessert für 2 Personen zu gestalten benötigen wir:
300 ml Naturjoghurt
250 g Erdbeeren
2-3 frische Rosenköpfe mit saftigen Blütenblättern
- die Rosen sollten möglichst rosafarben sein!
1 Banane
Joghurt aufteilen und in zwei flache Dessertschalen verteilen.
Die gute Hälfte der Erdbeeren in kleine Stücke schneiden (schön klein, aber kein Matsch).
Diese in den Joghurt geben und leicht verrühren.
Die äußeren Rosenblätter entfernen, aber zur Garnierung aufheben.
Die inneren saftigen Blätter mit einem Pürierstab in einem Glas mit etwas Wasser fein pürieren. Das Wasser ist an sich völlig überflüssig, jedoch lassen sich die Rosen ohne Wasser nicht pürieren.
Die pürierten Rosenblätter, aus dem Wasser fischen und in den Joghurt geben und leicht unterheben.
Die restlichen Erdbeeren mit dem Pürierstab zu Erdbeermus pürieren.
Die Banane in zwei Hälften Teilen und auf einer Seite einritzen. In diese Ritze werden die äußeren Rosenblätter gesteckt, so dass eine Rosenblüte entsteht. Die Banane dann etwas am Rand anlehnden in den Quark stellen (sonst fällt sie nämlich gleich um - und das sieht nicht so gut aus :-).
Jetzt den Erdbeermus darüber gießen, und zwar am besten so, dass um die Banane herum ein Herz entsteht.
Wie anfangs schon erwähnt, kann das Rezept nach Belieben auch noch mit Zucker versüßt werden :-)
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Himbeer-Sahne-Baiser-Creme
800 ml Schlagsahne
800 ml Magerjoghurt
1 kg Himbeeren tiefgefroren
ca. 30 Baiser (Schaumgebäck)
Die Sahne mit dem Mixer steif schlagen. Das Joghurt vorsichtig unterheben. Ganz wichtig: Der Sahne keinen Zucker zugeben!
Die Baiserteilchen in einen Plastikbeutel geben und mit mit dem Fleischkloper kleinhauen, so dass sie schön krümelig sind.
Eine große Schüssel nehmen.
Zuerst eine Lage von den Baiser-Krümeln einflüllen, darauf eine Lage Himbeeren, dann die Sahnecreme und wieder von vorne - bis die Schüssel voll ist und oben drauf Baiser-Krümel geben.
Dieser Nachtisch sollte ca. 4 Stunden vor Verzehr zubereitet werden, damit die Himbeeren noch schön kalt sind, aber nicht mehr tiefgefroren. Bis zum Verzehr dann in den Kühlschrank stellen.
Schmeckt wunderbar leicht und luftig - göttlich gut und gerade im Sommer der ideale Nachtisch!
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Omas Rhabarberpudding
Zutaten für ca. 6 Portionen:
1 kg Rhabarber
250 g Zucker
600 ml Wasser
240 ml Wasser
2 Packungen Vanillepudding
Den Rhabarber schälen und in kleine Stückchen (ca. 3 cm) schneiden.
Das Wasser mit dem Zucker aufkochen und in die kochende Flüssigkeit den Rhabarber geben und ca. 3 Minuten kochen lassen. Der Rhabarber sollte noch nicht zerfallen sein. Diesen dann aus der Flüssigkeit herausheben und in eine Schüssel geben.
Das Puddingpulver in die kalte Milch rühren und das Zuckerwasser erneut aufkochen und die Puddingmilch einruühren und so lange kochen, bis der Pudding dicklich wird.
Alles zusammen mischen und in eine Glasschüssel geben. Man kann vorher ein paar Rhabarberschnitzel aufheben und diese jetzt auf dem Pudding verteilen.
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Hexen Diät
Magische Kohlsuppe
Wenn die Hexenküche zu gut geschmeckt hat, ist es eines Tages an der Zeit eine Hexendiät zu machen :-)
Ein guter Einstieg ist die berühmte "Magische Kohlsuppe" über die es ganze Bücher gibt.
Hier nun mein Rezept:
1 Kopf Weißkraut
2 Stangen Lauch
3 rote Paprika
1 kg Möhren
2 große Zwiebeln
1/4 Sellerie
3-4 frische Peperoni
1 l passierte Tomaten
2 kleine Dosen Pizza-Tomaten (in Stücken)
2 l Wasser
2 Eßl. Gemüsebrühe
Zum Würzen: Chilli, zerstoßener Kümmel, Pfeffer nach Geschmack
Salz so wenig wie möglich dazugeben
Man braucht dazu einen besonders großen Topf, denn das ist eine Menge, was da zusammen kommt. Die Suppe soll ja auch für mehrere Mahlzeiten reichen.
Kraut hobeln, Möhren in Scheiben schneiden oder ebenfalls hobeln, Lauch und Peperoni in Ringe schneiden, Zwiebeln in Streifen schneiden, Sellerie raspeln und alles in den Topf, die anderen Sachen dazu und dann aufkochen lassen.
Ich halte die Kohlsuppe für einen guten Einstieg in eine Diät, würde aber abraten die Kohlsuppe länger als 3 Tage zu essen. Aber man kann im Rahmen einer längeren ausgewogenen Diät immer mal wieder einen Tag Kohlsuppe einschieben. Die Suppe regt die Verdauung an und räumt auf. Man kann sie auch einfach mal nach besonders "üppigen" Festtagen machen, denn sie schmeckt wirklich lecker und ist vitaminreich und gesund.
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Kroatischer Trank zum Abnehmen
Dieses Rezept wurde mir von Sonja, einer netten Leserin meiner Seite zugeschickt. Sie hat kroatische Wurzeln und fährt immer mal wieder nach Kroatien, von wo sie tolle Rezepte von alten Kräuterfrauen mitbringt. Hier ein Trank zum Abnehmen:
Man nehme:
1 Kilo unbehandelte Zitronen
1/2 Knolle Knoblauch
Die Zitronen achteln und ungeschält in einen großen Topf geben.
Knoblauchknolle ungeschält dazugeben. Wasser zugeben und zwar so, dass die Zitronen ca. 2 Handbreit mit Wasser bedeckt sind.
Alle Zutaten zum Kochen bringen und 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Anschließend noch 1-2 Stunden durchziehen lassen.
Das Gemisch durchseihen und täglich 2-3 Gläser von dem Trank trinken. (Ich denke mal, man sollte das Gemisch in den Kühlschrank stellen, damit es haltbar bleibt.)
Der Trank ist kein Wundermittel und kann auch ausgewogene Ernährung, Bewegung und vernünftige Lebensweise nicht ersetzen. Wer aber ein paar "Feiertagspfunde" abspecken will, dem hilft er unterstützend bei der Fettverbrennung/Entschlackung ... schreibt Sonja ... ich selbst habe ihn noch nicht ausprobiert, werde das aber sicher noch nachholen.
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